Wenn Sie ein Sondereigentum an einer Wohnung oder an nicht zu Wohnzwecken dienenden Räumen (zum Beispiel Gewerbe) oder an einem Stellplatz begründen, benötigen Sie eine Abgeschlossenheitsbescheinigung. Diese benötigen Sie auch, wenn Sie das Recht, eine bestimmte Wohnung im Gebäude dauerhaft zu bewohnen, geltend machen möchten (Dauerwohnrecht).
Mit der Abgeschlossenheitsbescheinigung wird nachgewiesen, dass
- eine Wohnung baulich hinreichend von anderen Wohnungen beziehungsweise Räumen abgeschlossen ist oder
- nicht zu Wohnzwecken dienende Räume (Teileigentum) von anderen Räumen abgeschlossen sind.
An Stellplätzen sowie an außerhalb des Gebäudes liegenden Teilen des Grundstücks, wie zum Beispiel Terrassen oder Gartenflächen, kann ebenfalls Sondereigentum begründet werden. Das Sondereigentum muss durch Maßangabe in der Bauzeichnung / im Aufteilungsplan eindeutig bestimmt sein.
Die Abgeschlossenheitsbescheinigung wird von der zuständigen Baubehörde nach Prüfung Ihrer Unterlagen erteilt.
Die Ausstellung einer Bescheinigung gemäß § 7 Abs. 4 Nr. 2 und § 32 Abs. 2 Nr. 2 des Wohnungseigentumsgesetzes ist zu beantragen.
Ein städtisches Formular für das Erfassen der erforderlichen Angaben erhalten Sie über den unten stehenden Link.
Die Bescheinigung wird ungeachtet bauordnungsrechtlicher Vorschriften erteilt.
Rechtsgrundlage:
Wohnungseigentumsgesetzt (WEG) - Gesetz über das Wohnungseigentum und das Dauerwohnrecht
AVA - Allgemeine Verwaltungsvorschrift für die Ausstellung von Bescheinigungen gemäß § 7 Abs. 4 Nr. 2 und § 32 Abs. 2 Nr. 2 des Wohnungseigentumsgesetzes
- Antrag auf Erteilung einer Abgeschlossenheitsbescheinigung,
- Bauzeichnung / Aufteilungsplan (Lageplan, Grundrisse, Schnitte und Ansichten),
- Die Bauzeichnung / der Aufteilungsplan muss bei bestehenden Gebäuden eine Baubestandszeichnung sein,
- Eigentumsnachweis (aktueller Grundbuchauszug, gegebenenfalls Kaufvertrag, gegebenenfalls aktueller Handelsregisterauszug),
- aktueller Auszug aus der amtlichen Liegenschaftskarte.
In der Regel werden Katasterflurkarte und Bauzeichnungen/Baubestandszeichnungen benötigt, "aus der die Aufteilung des Gebäudes und des Grundstücks sowie die Lage und Größe der im Sondereigentum und der im gemeinschaftlichen Eigentum stehenden Teile des Gebäudes und des Grundstücks ersichtlich ist (Aufteilungsplan); alle zu demselben Wohnungseigentum gehörenden Einzelräume und Teile des Grundstücks sind mit der jeweils gleichen Nummer zu kennzeichnen"(§ 7 Abs. 4 Nr. 1 bzw. § 32 Abs. 2 Nr. 1 Wohnungseigentumsgesetz - WEG).
Für Sondereigentum wie Stellplätze oder außerhalb des Gebäudes liegende Teil des Grundstücks müssen durch Maßangaben bestimmt sein (§ 3 Absatz 3 Alternative 2 des Wohnungseigentumsgesetzes).
Hinweis:
Ab dem 01.11.2026 werden die meisten Anträge nur noch digital entgegen genommen. Alle Informationen zur digitalen Antragsstellung finden sie beim Bauportal.NRW. Der Antrag auf Abgeschlossenheits-/WEG-Bescheinigung wird zukünftig auch dort möglich sein, muss aber bis dahin noch analog eingreicht werden.
Die Ausstellung von Abgeschlossenheitsbescheinigungen ist gebührenpflichtig (Allgemeine Verwaltungsgebührenordnung (AVerwGebO NRW)).
Abgeschlossenheitsbescheinigung
Wenn Sie ein Sondereigentum an einer Wohnung oder an nicht zu Wohnzwecken dienenden Räumen (zum Beispiel Gewerbe) oder an einem Stellplatz begründen, benötigen Sie eine Abgeschlossenheitsbescheinigung. Diese benötigen Sie auch, wenn Sie das Recht, eine bestimmte Wohnung im Gebäude dauerhaft zu bewohnen, geltend machen möchten (Dauerwohnrecht).
Mit der Abgeschlossenheitsbescheinigung wird nachgewiesen, dass
- eine Wohnung baulich hinreichend von anderen Wohnungen beziehungsweise Räumen abgeschlossen ist oder
- nicht zu Wohnzwecken dienende Räume (Teileigentum) von anderen Räumen abgeschlossen sind.
An Stellplätzen sowie an außerhalb des Gebäudes liegenden Teilen des Grundstücks, wie zum Beispiel Terrassen oder Gartenflächen, kann ebenfalls Sondereigentum begründet werden. Das Sondereigentum muss durch Maßangabe in der Bauzeichnung / im Aufteilungsplan eindeutig bestimmt sein.
Die Abgeschlossenheitsbescheinigung wird von der zuständigen Baubehörde nach Prüfung Ihrer Unterlagen erteilt.
Die Ausstellung einer Bescheinigung gemäß § 7 Abs. 4 Nr. 2 und § 32 Abs. 2 Nr. 2 des Wohnungseigentumsgesetzes ist zu beantragen.
Ein städtisches Formular für das Erfassen der erforderlichen Angaben erhalten Sie über den unten stehenden Link.
Die Bescheinigung wird ungeachtet bauordnungsrechtlicher Vorschriften erteilt.
Rechtsgrundlage:
Wohnungseigentumsgesetzt (WEG) - Gesetz über das Wohnungseigentum und das Dauerwohnrecht
AVA - Allgemeine Verwaltungsvorschrift für die Ausstellung von Bescheinigungen gemäß § 7 Abs. 4 Nr. 2 und § 32 Abs. 2 Nr. 2 des Wohnungseigentumsgesetzes
Benötigte Unterlagen
- Antrag auf Erteilung einer Abgeschlossenheitsbescheinigung,
- Bauzeichnung / Aufteilungsplan (Lageplan, Grundrisse, Schnitte und Ansichten),
- Die Bauzeichnung / der Aufteilungsplan muss bei bestehenden Gebäuden eine Baubestandszeichnung sein,
- Eigentumsnachweis (aktueller Grundbuchauszug, gegebenenfalls Kaufvertrag, gegebenenfalls aktueller Handelsregisterauszug),
- aktueller Auszug aus der amtlichen Liegenschaftskarte.
In der Regel werden Katasterflurkarte und Bauzeichnungen/Baubestandszeichnungen benötigt, "aus der die Aufteilung des Gebäudes und des Grundstücks sowie die Lage und Größe der im Sondereigentum und der im gemeinschaftlichen Eigentum stehenden Teile des Gebäudes und des Grundstücks ersichtlich ist (Aufteilungsplan); alle zu demselben Wohnungseigentum gehörenden Einzelräume und Teile des Grundstücks sind mit der jeweils gleichen Nummer zu kennzeichnen"(§ 7 Abs. 4 Nr. 1 bzw. § 32 Abs. 2 Nr. 1 Wohnungseigentumsgesetz - WEG).
Für Sondereigentum wie Stellplätze oder außerhalb des Gebäudes liegende Teil des Grundstücks müssen durch Maßangaben bestimmt sein (§ 3 Absatz 3 Alternative 2 des Wohnungseigentumsgesetzes).
Hinweis:
Ab dem 01.11.2026 werden die meisten Anträge nur noch digital entgegen genommen. Alle Informationen zur digitalen Antragsstellung finden sie beim Bauportal.NRW. Der Antrag auf Abgeschlossenheits-/WEG-Bescheinigung wird zukünftig auch dort möglich sein, muss aber bis dahin noch analog eingreicht werden.
Gebühren
Die Ausstellung von Abgeschlossenheitsbescheinigungen ist gebührenpflichtig (Allgemeine Verwaltungsgebührenordnung (AVerwGebO NRW)).