15. Juli 2016, 12:45 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Die Einführung der Terminvergabe bei der Ausländerbehörde der Stadt Gelsenkirchen hat bereits heute zu einer deutlichen Entlastung geführt. Nachdem gestern, am ersten Tag der Terminvergabe, noch sehr viele Menschen versucht haben, spontan einen Termin zu bekommen, zeigt sich der Besucherstrom heute deutlich entspannter.
Auf den verstärkten Andrang hatte die Ausländerbehörde gestern auch mit Kräften des Ordnungsdienstes reagiert, um die angespannte Situation im Eingangsbereich und vor dem Dienstgebäude zu beruhigen und einen kontrollierten Zugang zum Gebäude zu ermöglichen.
An dem im Eingang eingerichteten mobilen Arbeitsplatz konnten insgesamt 116 Termine vereinbart werden. Die vergebenen Termine verteilen sich in der Mehrzahl auf die Zeit bis zum Ende der kommenden Woche, in einigen Fällen, anlassbezogen, auf spätere Zeitpunkte.
Alle gestern bis 12:30 Uhr auch noch vor dem Hause wartenden Kunden konnten bis 13:45 Uhr entweder unmittelbar bedient oder mit einem Termin versorgt werden. Insgesamt konnten gestern über alle Teambereiche 130 Wartemarken mit einer Vielzahl von Kunden bearbeitet werden.
Darüber hinaus wird mit Aushängen in deutscher und arabischer Sprache auf die Terminvergabe hingewiesen.
Terminkunden werden ab sofort über den Eingang von der Husemannstraße aus in das Gebäude geholt und müssen sich nicht anstellen. Dadurch wird die Wartesituation am Haupteingang deutlich verbessert.
Zusätzlich reagiert die Verwaltung mit einer weiteren Technikunterstützung. So ist seit heute ein zusätzlicher mobiler Arbeitsplatz in der Eingangszone im Einsatz. Dadurch können die Termine sehr viel schneller vergeben und die Wartezeit reduziert werden.
Der für die Ausländerbehörde zuständige Rechtsdezernent, Dr. Christopher Schmitt, lobte in diesem Zusammenhang die Arbeit der Beschäftigten: „Seit Monaten sehen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einem immensen Andrang von Kunden gegenüber, den sie mit enormen persönlichen Einsatz abarbeiten. Für diesen professionellen Umgang bin ich besonders dankbar. Auch wenn wir den Bereich bereits personell verstärkt haben, wird die Belastung leider noch eine längere Zeit anhalten. Wir arbeiten weiter an umsetzbaren Lösungen.“