01. April 2016, 11:10 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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Nicht durch die anrückenden Bagger sondern durch die Handzettel der ausführenden Firma sind die Anwohner über die Baustelle an der Brennackerstraße informiert worden. Darauf macht die Stadt Gelsenkirchen aufmerksam und reagiert damit auf den Beitrag „Bürger werfen Stadt Arroganz vor“ in der WAZ Lokalausgabe Buer von heute.
Selbstkritisch wird seitens der Stadt aber auch eingeräumt, dass eine umfassende Anliegerinformation nach dem Sanierungsbeschluss der Bezirksvertretung vor rund einem Jahr nicht erfolgt ist. Das war bisher gängige Praxis im Handeln der Stadt, da die Informationen die Anlieger meist über andere öffentliche Wege erreicht haben.
Der Hinweis auf eine erfolgte Information über das Internet oder andere Medien will die Verwaltung deshalb keinesfalls als Arroganz verstanden wissen. Es ist lediglich der Hinweis darauf, dass bisher diese Praxis nicht beanstandet worden ist.
Aber nichts ist so gut, dass es nicht auch verbessert werden könnte. Oberbürgermeister Frank Baranowski hat deshalb heute die Fachverwaltung beauftragt, ein Verfahren zu entwickeln, wie nach einem Baubeschluss künftig eine umfassendere Information der Anlieger erfolgen kann.