Kino, 15. Oktober 2026, 19:00 Uhr, Kulturraum „die flora“
Pressefoto. Bildrechte: Salzgeber
Coming-of-Age-Drama (D 2025) von Lotta Schwerk: Acht Jahre lang begleitet der Film Leonie (Emma Suthe) durch erste Liebe, Trennung und die Entfremdung von ihrer besten Freundin Marlene (Merle von Mach). Ein authentisches Porträt queeren Erwachsenwerdens – FSK ab 12 Jahren, ausgezeichnet für Beste Regie und Bestes Schauspiel beim Festival Achtung Berlin.
Was bleibt von einer Freundschaft, von der man mit 18 glaubt, dass sie für immer halten wird?
Leonie und Marlene sind beste Freundinnen – unzertrennlich und überzeugt, dass nichts zwischen sie kommen kann. Doch dann verliebt sich Leonie in Naomi und gibt sich ganz ihrer ersten großen Liebe hin. Während Naomi zum Mittelpunkt ihres Lebens wird, entfernt sich Leonie zunehmend von Marlene. Als die Beziehung zerbricht, erkennt sie, wie sehr sie sich isoliert hat. Leonie verlässt Berlin, beginnt eine Ausbildung und versucht, ihr Leben neu zu ordnen. Doch auch Jahre später fehlt jemand: Marlene.
In „Ninja Motherf*cking Destruction“ begleitet Regisseurin Lotta Schwerk ihre Figuren über acht Jahre. Entstanden ist eine intensive und ungefilterte Langzeitstudie über queeres Erwachsenwerden, erste Liebe, psychische Belastungen, Identität und den Verlust einer besonderen Freundschaft.
Ohne Filmhochschule und klassische Filmförderung realisiert, überzeugt das Langfilmdebüt durch große Nähe und außergewöhnliche Authentizität. Beim Festival Achtung Berlin wurde der Film für die Beste Regie und das Beste Schauspiel ausgezeichnet.
Die flora zeigt einen mutigen, berührenden und wilden Film über die Frage, wer wir werden – und welche Menschen uns selbst dann nicht loslassen, wenn sie längst nicht mehr Teil unseres Lebens sind.
Zu Gast: Merle von Mach
Eintritt: 5,00 € -- erm. 3,00 €