15. Oktober 2026, 17:11 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Die Ausländerbehörde Gelsenkirchen konnte jetzt einen indischen Straftäter in sein Heimatland abschieben. Die Tat des Mannes hatte im Jahr 2018 für Aufsehen gesorgt: Am Hauptbahnhof Wuppertal ergriff er unvermittelt ein ihm fremdes Kind und sprang mit diesem in das Gleisbett vor einen einfahrenden Zug. Nur durch Zufall überlebten Täter und Opfer nahezu unverletzt.
Das Landgericht Essen ordnete in seinem Strafurteil die Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik an. Die Ausländerbehörde Gelsenkirchen bemühte sich danach hartnäckig und fortlaufend um die erforderliche Freigabe der zuständigen Staatsanwaltschaft zur Abschiebung. Bis zu der Freigabe dauerte es bis zum Sommer dieses Jahres. Die Ausländerbehörde hat daraufhin die Rückführung unmittelbar eingeleitet und konnte sie jetzt umsetzen. Der Mann wurde mit einem Wiedereinreiseverbot für die Dauer von zehn Jahren belegt.