03. Juni 2026, 11:36 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Dezernent Simon Nowack und Wolfgang Jung, Geschäftsführer Wissenschaftspark Gelsenkirchen Projekte gGmbH, bei der Übergabe in Düsseldorf. Bildrechte: MWIKE
Das Projektbüro des 5-StandorteProgramms Gelsenkirchen, das seit 2023 mit enger Anbindung an die Wirtschaftsförderung der Stadt Gelsenkirchen und den Wissenschaftspark Gelsenkirchen arbeitet, erhält vom Land NRW eine weitere Förderung.
Der Förderbescheid in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro ist am Dienstagabend im Düsseldorfer Wirtschaftsministerium durch Mona Neubaur, NRW-Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie übergeben worden. Die Förderung verteilt sich auf vier Jahre für den Zeitraum von Juli 2026 bis Juli 2030. Die Summe beinhaltet Personalkosten für rechnerisch drei Personalstellen sowie sächliche Verwaltungsausgaben.
Damit ist der Fortbestand des Projektbüros auf Grundlage der Förderrichtlinie STARK gewährleistet. Aus organisatorischen Gründen wird das Projektbüro für die neue Förderperiode komplett in die Wissenschaftspark Gelsenkirchen Projekte gGmbH übertragen.
Oberbürgermeisterin Andrea Henze: „Mit dieser Förderung können wir in Gelsenkirchen unsere erfolgreiche Arbeit fortsetzen und weiter die komplexen Projekte des Programms bestmöglich an den Start bringen und Erfolge wie schon bereits die Förderung des ,H2 Solution Lab‘ an der Westfälischen Hochschule oder die Revitalisierung der ehemaligen Zeche Westerholt fortsetzen.“
Aufgabe des Projektbüros ist es, die Fachstellen der Verwaltung und besonders die Unternehmen sowohl bei der Ideenfindung als auch im komplexen Antragsverfahren ihrer Projekte zu unterstützen. Der Wissenschaftspark Gelsenkirchen, der sowohl in der Verwaltung als auch der Wirtschafts- und Wissenschaftslandschaft bestens vernetzt ist, soll dabei vor Ort besondere Synergien heben.
Bis 2038 sollen in Deutschland alle Steinkohlekraftwerke vom Netz gehen. Um die im Ruhrgebiet betroffenen Standorte bei der Kompensation der wegfallenden Arbeitsplätze und Wertschöpfung zu unterstützen, stellt der Bund im Rahmen des „5-StandorteProgramms“ insgesamt 662 Mio. € an Fördermitteln für strukturwirksame Projekte zur Verfügung. Gelsenkirchen ist – neben Duisburg, Hamm, Herne und dem Kreis Unna – einer dieser fünf Standorte.