17. August 2020, 15:43 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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Sogenannte Elterntaxis sorgen immer wieder für Verärgerung. Halten im Halteverbot, überhöhte Geschwindigkeit, zugestellte Feuerwehrzufahrten, Befahren von Gehwegen – die Liste der Verstöße ist lang. Manche Eltern, die ihr Kind mit dem Auto möglichst nahe an den Schuleingang fahren wollen, gefährden dabei andere.
Deshalb führt der Verkehrsüberwachungsdienst (VÜD) der Stadt in dieser Woche vor den Grundschulen Schwerpunktkontrollen zur Schulwegsicherung durch. Der VÜD wird verstärkt darauf achten, dass Kinder ungehindert und ungefährdet den Weg zur Schule nehmen können.
Bei den Kontrollen werden die Verkehrsteilnehmerinnen und -nehmer nicht nur auf verkehrswidriges Verhalten angesprochen, sondern Verstöße werden auch konsequent geahndet.
Rund um die Grundschulen werden zudem Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.
Bei einer vergleichbaren Schwerpunktaktion im Februar dieses Jahres wurden über 100 Verstöße erfasst und geahndet. Mehrfach mussten Eltern aufgefordert werden, Rücksicht zu nehmen und Kinder nicht durch regelwidriges Verhalten zu gefährden.
Die Stadt appelliert an die Vernunft der Eltern und bittet um rücksichtsvolles Verhalten und bittet darum, genau zu überlegen, ob ein Bringen der Kinder mit dem Auto wirklich notwendig ist.