02. November 2017, 11:10 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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Was als Modellprojekt im Rahmen einer landesweiten Aktion begann, ist bei der Stadt Gelsenkirchen mittlerweile zum Erfolgsmodell geworden. Aufgrund eines Beschluss des Rates engagierte sich die Stadtverwaltung zunächst im Programm „Teilhabe an Arbeit - 1.000 Außenarbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen“. Die Resonanz der Beschäftigten aus den Werkstätten wie der Einsatzstellen war so gut, dass das Projekt nach Ende der Landesförderung aus Mitteln der kommunalen Beschäftigungsförderung weiter finanziert wurde.
Möglich macht das die gute Zusammenarbeit mit den Kooperationspartner Sozialwerk St. Georg Werkstätten gGmbH und Gelsenkirchener Werkstätten für angepasste Arbeit gGmbH.
Derzeit sind 9 Außenarbeitsplätze besetzt:
- Im Referat Soziales, Abteilung Flüchtlinge und Wohnungslose, 2 Stellen zur Unterstützung bei EDV-Arbeiten, Postgängen und Telefondiensten
- Im Referat Soziales, Abteilung für Schwerbehindertenaufgaben, 2 Stellen für Registraturarbeiten
- Beim Referat Erziehung und Bildung im Team der Jugendberufshilfe 2 Plätze, zum einen zur Unterstützung der Dokumentationen der Arbeit in den Jugendwerkstätten und im Secondhandladen „BE-Qu-Moden“
- Beim Referat Hochbau und Liegenschaften 2 Plätze zur Unterstützung bei der Entgegennahme von Schadens- und Mängelmeldungen
- Im Senioren- und Pflegeheim Schmidtmannstraße 1 Platz zur Pflege der Grünanlagen und zur Unterstützung bei Haumeistertätigkeiten
Die Beschäftigten fühlen sich gut integriert und können sich eine dauerhafte Beschäftigung auf den Außenarbeitsplätzen gut vorstellen.
„Durch die Außenarbeitsplätze werden keine regulären Beschäftigungsverhältnisse gefährdet; vielmehr übernehmen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zusätzliche Aufgaben und unterstützen das vorhandene Personal“, betonte Sozialdezernent Luidger Wolterhoff.
Für Axel Barton, stellv. Vorsitzende im Ausschuss für Soziales und Arbeit, bedeuten die Außenarbeitsplätze „ein vorbildliches Beispiel für gelebte Inklusion in der Stadtverwaltung, das gern noch erweitert werden kann“.