15. November 2016, 15:08 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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Immer wieder gab es Ärger um die Schrottimmobilien an der Schonnebecker Straße 131 und 133. Die Gebäude befanden sich in einem stark vernachlässigten Zustand und wurden dann an Zuwanderer aus EU-Ost vermietet, ohne dass die Eigentümer für eine Betreuung der Menschen oder für eine Verbesserung der Bausubstanz gesorgt hätten. Die Folge war ein immer schneller fortschreitender Verfall, der schließlich die Stadt Gelsenkirchen gezwungen hat, die Gebäude durch die Wohnungsaufsicht schließen zu lassen.
Durch Weiterverkauf oder Zwangsversteigerung bestand jedoch weiterhin die Gefahr, dass neue Eigentümer mit geringem Aufwand wieder eine Vermietung der Schrottimmobilien an Zuwanderer versuchen könnten.
Daher hat sich die Gelsenkirchener Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft mbH (ggw) in Abstimmung mit der Stadt Gelsenkirchen bereit erklärt, die Häuser zu erwerben und niederzulegen. Der ggw ist es jetzt gelungen, die Häuser zu erwerben. Sie ist nun Grundstücks- und Gebäudebesitzer. Die notwendigen Anträge zum Abriss der Gebäude werden in Kürze gestellt.
Oberbürgermeister Frank Baranowski: „Ich bin sehr froh darüber, dass wir mit der ggw ein Unternehmen in der Stadt haben, das solche Ankäufe möglich machen kann. Mit dem Engagement der ggw können wir unsere Strategie, Schrottimmobilien vom Markt zu nehmen, um durch Sanierung oder Abriss Raum für neue Wohnungen zu schaffen, umsetzen. Für die Anwohner und Nachbarn in der Schonnebecker Straße geht damit eine Zeit der Unsicherheit und Belastungen zu Ende.“