01. September 2016, 11:51 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. „Auf nach Berlin“ heißt ein Kurzfilm, der jungen Menschen deutlich machen soll, wie wichtig Geld von Bund und Land für die eigene Heimatstadt ist. Das 90-Sekunden-Video wurde nach einer Idee von Dr. Hans Werner Klee, dem Stadtkämmerer von Herne, von Studierenden der „Privaten Fachhochschule – Institut für Marketing und Kommunikation“ in Wiesbaden gedreht und gemeinsam von allen Bündnisgemeinden des parteiübergreifenden Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ finanziert.
Als Bündnisgemeinde unterstützt auch die Stadt Gelsenkirchen die Veröffentlichung des Kurzfilms. „Das Video macht deutlich, warum wir uns als Stadt für eine bessere finanzielle Ausstattung engagieren. Denn die Kommunen dürfen nicht kaputtgespart werden, so Stadtkämmerin Karin Welge. Als Mitglied des parteiübergreifenden Aktionsbündnisses „Für die Würde unserer Städte" mit über 70 Städten, Gemeinden und Kreisen fordert deshalb auch Gelsenkirchen eine Debatte des Deutschen Bundesrates zur vom Grundgesetz postulierten, jedoch vielerorts nicht mehr gegebenen Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse zwischen reichen und armen Städten, Gemeinden und Kreisen. Sie soll am 23. September stattfinden.
Weil in der Politik nur Mehrheiten zählen und Hilferufe meist nur dann Wirkung zeigen, wenn „politisch Druck gemacht wird", sucht das Bündnis nun mit dem Kurzfilm auch die Unterstützung von jungen Menschen, die in den sozialen Netzwerken unterwegs sind. Das Video wird dazu ab heute von allen Mitgliedskommunen in die sozialen Netzwerke eingestellt.