28. Juni 2016, 11:30 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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Bisher hat die Stadt präzise Vermessungen vom Boden aus durchgeführt. Ab sofort ist auch eine Vermessung aus der Luft mit Fotokameras, die unter Flugrobotern angebracht werden, sogenannte Drohnen, möglich.
Dokumentationen und Vermessungen können so schneller und effizienter als vom Boden aus durchgeführt werden. Vor Ort werden beispielsweise Straßensperrungen wegen Vermessungsarbeiten vermieden. In kürzester Zeit entstehen Luftbilder oder 3D-Daten für Planungszwecke (z. B. Planung von neuen Kindergärten) oder bei Schadensereignissen (z. B. Erfassung von Sturmschäden).
Seit einigen Wochen nutzt die Stadt Gelsenkirchen (Referat Vermessung und Kataster) diese zeit- und personalsparende Technologie. Die Luftbilder können zur Fotodokumentation von örtlichen Veränderungen verwendet werden. Beispielsweise wird der Baufortschritt am ZOB (Zentraler Omnibus Bahnhof) Buer auf diese Weise dokumentiert. Der erste Drohneneinsatz findet dort am Mittwoch, 29. Juni 2016, statt.
Die Erlaubnis der Luftaufsichtsbehörde ist für zwei Jahre gültig. Auch der notwendige Versicherungsnachweis liegt bei der Stadt vor. Sowohl das Ordnungsamt als auch die Polizeibehörde werden zwei Tage vor dem Drohneneinsatz über den Zeitpunkt und den Ort des Fluges informiert.