28. April 2016, 12:48 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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Um große Schwankungen bei den Ausgaben für die Beschaffung von Neufahrzeugen zu verhindern, hat die Gelsenkirchener Feuerwehr die Nutzung und den Einsatz ihrer Fahrzeuge optimiert. Demnach werden künftig für Neuanschaffungen rund 2 Millionen Euro pro Jahr benötigt. Damit sind die Bereitstellung der Mittel und die langfristige Einplanung in den Haushalt deutlich einfacher geworden. Gleichzeitig kann die Feuerwehr mit einer jährlichen festen Größe rechnen und planen. Ein entsprechendes Konzept hat der Chef der Feuerwehr, Michael Axinger, dem Verwaltungsvorstand der Stadt Gelsenkirchen vorgestellt.
Möglich wurde diese flexible Lösung auch durch Veränderungen im Fahrzeugpark. So werden bereits jetzt mehr Allroundfahrzeuge eingesetzt und auf die Anschaffung von hochspezialisierten Fahrzeugen verzichtet. Stattdessen setzt man auch auf eine enge Zusammenarbeit mit den Nachbarkommunen.
Leider muss die Stadt Gelsenkirchen derzeit auch Brandschutz-Fahrzeuge für den bundeseigenen Katastrophenschutz vorhalten, da die bereits 2007 für die Ausstattung des bundeseigenen Katastrophenschutzes im Zivilschutz angekündigten vier Fahrzeuge für Gelsenkirchen immer noch nicht geliefert worden sind.
Oberbürgermeister Frank Baranowski: „ Es ist schon mehr als ärgerlich, dass die Stadt einmal mehr für den Bund in die Bresche springen muss und mit eigenem Geld auch an dieser Stelle für die Sicherheit der Bevölkerung sorgen muss.“