11. April 2016, 15:53 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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Am Freitag, 8. April 2016, wurden im stadtbauraum Gelsenkirchens Sportlerinnen und Sportler des Jahres 2015 geehrt:
Hattrick für Judith Hermeler: Die 24- Jährige Studentin und bereits zweimalige Sportlerin des Jahres hat die Erfolge bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften 2015 gegenüber dem Vorjahr mehr als bestätigt, mit deutlich schnelleren Zeiten gegenüber dem Vorjahr überzeugt und sich erneut den Titel „Deutsche Hochschulmeisterin 2015“ erkämpft. Zudem stellte sie dort in den Staffelwettbewerben unter Beweis, wie wertvoll sie auch fürs Team ist. Erstaunlich ist ihre Entwicklung auf der Langbahn im Jahr 2015. Nach einer überzeugenden Kurzbahn-Saison konnte Judith Hermeler auf der olympischen Langbahn auf ihren Paradestrecken im Brustschwimmen nochmals zulegen und schwamm sich erstmals in ein B-Finale auf nationaler Ebene auf der 50-Meter-Bahn und beendete dieses sensationell als Vierte. Auch auf NRW-Ebene nahm sie im Jahr 2015 mehrfach an Finals der offenen Klasse teil und konnte mit Platz 4 ihre beste Platzierung seit langem erreichen. Innerhalb der 2. Bundesliga-Damenmannschaft ist sie eine echte Punktegarantin auf die sich alle verlassen können. Judith Hermeler ist trotz ihres Studiums extrem trainingsfleißig und Vorbild für alle Schwimmerinnen und Schwimmer im Verein. Nach Einschätzung von Marco Jabien (Sportlicher Leiter und Cheftrainer A-Kader) ist ihre sportliche Entwicklung längst nicht beendet, so dass auch für die nächsten Jahre positive Überraschungen und Bestzeiten über die Spezialdisziplin Brust sowohl auf der Lang-, wie auch auf der Kurzbahn zu erwarten sind.
Der NRW-Fußballer des Jahres 2015 war bereits von 2005-2008 Jugendspieler des FC Schalke, wechselte dann zu Bayer Leverkusen. 2011 erfolgte dann der Wechsel von Bayer 04 Leverkusen hin zur Knappenschmiede. 2013 wurde er Westdeutscher Meister mit der U17 sowie zweimal mit der U19. Er gewann dreimal den Westfalenpokal und stand mit der U19 2014 im Endspiel des DFB-Juniorenpokals. Mit der U19-Mannschaft des FC Schalke 04 gewann er 2015 gegen die TSG Hoffenheim den deutschen Meistertitel. Bereits als Jugendspieler hatte er seine ersten Einsätze in der Bundesliga und in der Champions League. Zu seinem ersten Einsatz in der A-Nationalmannschaft kam er im Freundschaftsspiel gegen Frankreich am 13. November 2015. In der laufenden Europa League-Saison erzielte er bei 5 Einsätzen 1 Tor.
Der erst 18-jährige Julian Stonjek konnte sich 2015 über den Vizeweltmeistertitel bei der U21-WM im Ne-Waza (Bodenkampf mit Hebel- und Würgetechniken) sowie über die Berufung in den Bundeskader des DJJV freuen. Bei den Offenen Deutschen Einzelmeisterschaften (U21 bis 94 kg) des Deutschen Ju-Jutsu Verbandes war er ebenfalls erfolgreich und landete auf dem 3. Platz. Bei den German Open erkämpfte er sich ebenfalls eine Bronzemedaille.
Gegen eine starke Konkurrenz und trotz zahlreicher verletzungsbedingter Ausfälle und Abstellungen für den Profikader gelang den A-Junioren der souveräne Titelgewinn in der A-Jugend-Bundesliga West. Im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft schaltete die U19 dann den Karlsruher SC mit einem Sieg und einem Unentschieden (2:1; 1:1) aus. Im Endspiel um die Deutsche Meisterschaft traf die Mannschaft von Trainer Norbert Elgert auf die Junioren der TSG 1899 Hoffenheim. Im Wattenscheider Lohrheidestadion gelang den Schalkern trotz eines frühen 0:1 Rückstandes mit einer enormen Leistungssteigerung noch vor der Pause der Ausgleich. Durch Tore von Christian Rubio Sivodedov und Felix Schröter, der bereits zum Ausgleich getroffen hatte, konnte der Vorjahressieger mit 3:1 bezwungen werden, so dass die Erfolge von 1976, 2006 und 2012 wiederholt werden konnten.
In der UEFA Youth League überwinterte die Mannschaft in der Saison 2014/2015 punktgleich mit dem FC Chelsea auf dem 2. Platz in der Gruppenphase. Im anschließenden Spiel „Round of 16“ unterlag das Team erst im Elfmeterschießen den Junioren von Manchester City mit 1:3.
Peter Schywek hat auf verschiedenen Ebenen wichtige Projekte initiiert: Beim Fußballkreis 12 ist Peter Schywek bereits seit 1987 tätig, damals noch ins einer Eigenschaft als Mitglied im Arbeitskreis Hobbyfussball des Kreises. 12 Jahre lang bekleidete er den Posten des Kreisobmanns für Freizeit- und Breitensport und war zudem Mitglied im Kreisvorstand. Ebenfalls 12 Jahre lang (2001-2013) war er in Personalunion Kreisgeschäftsführer und ab Mitte 2004 gleichzeitig stellvertretender Kreisvorsitzender. Seit März 2013 ist er Vorsitzender des Kreises 12. In dieser Zeit hat er wesentliche Strukturveränderungen vorangetrieben sowie verschiedene Projekte initiiert, so zum Beispiel „Gewalt im Fußball“, „Sport für Jedermann“ sowie zum Thema Inklusion. Als Mitglied im Beirat des WFLV hat sich Peter Schywek insbesondere für die Themen „Fußball/Sport für Ältere“, Gesundheitssport sowie für die Veränderungen der Strukturen engagiert. Ebenfalls war er von 1997 bis 2012 auf DFB-Ebene als Ehrenamtsbeauftragter für den Kreis Gelsenkirchen tätig und ist zudem seit 2004 Mitglied des Präsidiums von Gelsensport e. V.
Für das sportliche Rahmenprogramm sorgten Artisten des Zirkus StandArt und die Smart Rhythm Crew aus Gelsenkirchen-Hassel. Tolgay Öztürk aus der Smart Rhythm Crewaus hat 2014 die offizielle Deutsche Meisterschaft (TAF) im Breakdance gewonnen. Die Gruppe wird international gebucht und ist auch ehrenamtlich seit 10 Jahren im Dietrich-Bonhoeffer-Haus tätig. Sie geben kostenlose Breakdance-Workshops für Kinder und Jugendliche aus ökonomisch schwachen Familien.