01. März 2016, 15:51 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Die Stabsstelle Zuwanderung EU-Ost hat am Dienstag (1.3.) mit Amtshilfe der Polizei weitere Wohnhäuser in Gelsenkirchen auf ihre Bewohnbarkeit überprüft und Melde- und Verkehrsverstöße geahndet. Aufgesucht wurden insgesamt vier Wohnhäuser, zwei auf der Ringstraße, ein Haus auf der Rotthauser Straße und ein Wohnhaus in der Terkampstraße.
In letztgenanntem Haus war die Wohnung im zweiten Obergeschoss in einem schlechten Zustand. Es wurde ein Wasserschaden festgestellt und Schimmel an den Wänden.
Die Mieter zahlen die Mietzahlungen bar an den Eigentümer. Da dieser allerdings eine eidesstattliche Versicherung darüber abgegeben hat, dass er weder Eigentum noch Einkünfte hat, wird Anzeige erstattet und der Sachverhalt weiter verfolgt.
Vor dem Objekt lag Sperrmüll, welcher zwar für den heutigen Tag angemeldet wurde, allerdings hatte Gelsendienste bis dahin keine Kenntnis über den Elektro- und Sondermüll.
In einem Wohnhaus auf der Rotthauser Straße fehlte der zweite Rettungsweg für das Dachgeschoss. Darüber hinaus wurde eine Gasflasche aus dem Keller durch die Feuerwehr entfernt.
In einem anderen Wohnhaus auf der Rotthauser Straße war auffällig, dass alle Mietverträge auf 3 bis 4 Monate Laufzeit befristet sind. Der Vermieter erhält alle Mietzahlungen bar.
In dem Haus auf der Ringstraße wurde von 28 gemeldeten Personen 25 angetroffen und überprüft. Darüber hinaus wurden 9 nicht gemeldete Personen angetroffen und zur Anmeldung aufgefordert.
Es wurde eine Anzeige wegen fehlender Umweltplakette eines Pkw erstattet und ein Verwarnungsgeld in Höhe von 15 Euro aufgrund illegaler Müllentsorgung verhängt.