16. Februar 2016, 11:39 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Die Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchener haben 2015 fleißig Anliegen über den Mängelmelder gemeldet. Das geht aus der jetzt vorliegenden Statistik zum „Mängelmelder“ der Stadt hervor. Oberbürgermeister Frank Baranowski freut sich über diese positive Entwicklung, denn jede Meldung unterstützt die Stadt Gelsenkirchen bei der Ausübung ihrer Aufgaben und trägt zu einem sauberen Stadtbild und mehr Sicherheit bei.
Insgesamt gingen im vergangenen Jahr 3280 Meldungen ein. Dies entspricht einer deutlichen Steigerung von fast 50 Prozent gegenüber den 2189 Meldungen im Vorjahreszeitraum. Entsprechend ist auch das Meldungsaufkommen pro Monat gestiegen und betrug im vergangenen Jahr im Durchschnitt 273 Meldungen pro Monat. Dies entspricht rund 9 Meldungen pro Tag. Die meisten Meldungen wurden im März und April erstellt.
Aber nicht nur die Gelsenkirchener Bürgerinnen und Bürger waren fleißiger als im Vorjahr, auch die Lösungszeit der gemeldeten Mängel konnte noch einmal deutlich verkürzt werden. Für die Bearbeitung der einzelnen Meldungen benötigte die Stadtverwaltung Gelsenkirchen 2015 durchschnittlich 1,2 Tage zur Freigabe der Meldungen, weitere 0,2 Tage benötigten die zuständigen Fachabteilungen zur Überprüfung der Zuständigkeit. Die eigentliche Bearbeitung der Anliegen nahm 11,6 Tage in Anspruch. Die Lösungszeit konnte im Vergleich zum Vorjahr um immerhin 3,7 Tage gesenkt werden.
Noch immer liegt der Schwerpunkt der Meldungen im Bereich der Müllablagerungen. Mit 51 Prozent entfielen die meisten Meldungen auf Müllablagerungen, mit größerem Abstand folgen die Kategorien „Schrottfahrzeuge“ und „Straßenbeleuchtung“ mit 15 bzw. 12 Prozent.
Nur sehr wenige Meldungen gingen zu Problemen mit defekten Ampeln oder öffentlichen Grünanlagen ein.
Unterschiedliche Mängel benötigen auch unterschiedliche Bearbeitungszeiten. So sind gemeldete Fälle in den Kategorien „Verstopfte Gullydeckel“ oder „Müllablagerungen“ meist sehr schnell erledigt worden, während in der Kategorie „Straßenbeleuchtung“ die Bearbeitung oft etwas länger dauert. Daran sieht man deutlich, dass die Behebung von Mängeln an der Straßenbeleuchtung oder auch an den Ampelanlagen komplexer und zeitaufwendiger ist als beispielsweise die Beseitigung von Müllablagerungen.
Die Nutzer des Mängelmelders bevorzugen nach wie vor meist ihr Smartphone zur Eingabe und nutzen so den Vorteil, direkt vor Ort die erkannten Mängel unmittelbar zu melden. Die übermittelte GPS-Ortung hilft dann der Verwaltung beim Auffinden des Mangels. Immerhin 74 Prozent der Meldungen erreichen so die Stadt Gelsenkirchen.
„Die intensive Nutzung der App zeigt, dass wir 2013 mit der Einführung des Online-Angebotes den richtigen Weg gegangen sind“, freut sich Oberbürgermeister Frank Baranowski über die guten Rückmeldungen. „Ich bedanke mich bei allen Nutzern, die uns helfen, unsere Stadt sauber und lebenswert zu halten.“
Bei den unterschiedlich genutzten Systemen liegt die Android Version deutlich vor der die iOS Version. Die Webapp spielte nur eine sehr geringe Rolle.