01. Februar 2016, 10:51 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Foto: Stadt Gelsenkirchen.
Eine geringere Auslastung der bewirtschafteten städtischen Parkflächen in den Innenstädten ist nicht nachweisbar. Darauf macht die Stadt Gelsenkirchen jetzt nach einem Bericht in der WAZ Gelsenkirchen aufmerksam. Aus den nicht erreichten im städtischen Haushalt aber prognostizierten Zahlen hat dem Bericht zufolge der CDU Stadtverordnete Sascha Kurth geschlossen, dass die Anpassung der Parkgebühren von 50 auf 75 Cent pro Stunde im Jahr 2015 zu einem Rückgang der Ausnutzung von 10 Prozent geführt hat. Dieser Rückschluss ist allerdings nicht so einfach möglich, da die Einnahmen durch Parkgebühren nicht exakt auf das tatsächliche Parkverhalten der Nutzer schließen lassen. In die Parkgebühren fließen so viele Parameter ein, dass ein schlichter Dreisatz sicher nicht zu einem validen Ergebnis der tatsächlichen Parkzeiten führt.
Es gibt viele Faktoren, die die Einnahmen beeinflusst haben können. So haben die Nutzer möglicherweise schlicht exakter eingeworfen und weniger „überzahlt“. Die tatsächliche Nutzung der Flächen wird nicht erfasst. Außerdem hat es einen deutlichen Anstieg bei den Fahrzeugen gegeben, die ohne oder mit abgelaufenem Parkschein festgestellt wurden.
Mit einer Parkgebühr auf öffentlichen Verkehrsflächen von 75 Cent pro Stunde liegt die Stadt Gelsenkirchen im Vergleich zu anderen Städten nach wie vor im unteren Bereich.
Auch der aktuelle Trend zeigt auf, dass die Parkeinnahmen ansteigen und sich den vorhergesagten Zahlen annähern.