20. Januar 2016, 10:29 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Der Verwaltungsvorstand der Stadt Gelsenkirchen unter der Leitung von Oberbürgermeister Frank Baranowski hat jetzt ein von GELSENDIENSTE vorgelegtes Straßeneinigungskonzept beraten und dem Vorschlag zugestimmt. Ziel des neuen Konzeptes ist es, für mehr Sauberkeit in der Stadt zu sorgen, ohne dass damit eklatante Gebührenerhöhungen verbunden sind.
Oberbürgermeister Frank Baranowski: „Wir reagieren mit dieser Offensive auf eine tatsächlich feststellbare zunehmende Müllentsorgung im öffentlichen Bereich.“
Insgesamt hat GELSENDIENSTE drei Maßnahmenpakete herausgearbeitet, die nach und nach verwirklicht werden sollen. Dazu ist sowohl mehr Personal als auch die Anschaffung zusätzlicher Maschinen notwendig.
In einem ersten Schritt werden die maschinelle und die manuelle Reinigung zeitlich getrennt. Dadurch wird ein Reinigungsrevier zwei Mal so häufig angefahren und die Reinigungsintensität bei gleicher Personalstärke erhöht. Zusätzliche Kosten entstehen durch die Umsetzung nicht.
Unterstützt wird die Reinigung durch die zusätzliche Anschaffung von Kleinstkehrmaschinen und Handsauggeräten. Die geringe Breite der Kleinstkehrmaschinen erlaubt eine maschinelle Reinigung auch schmaler Bürgersteige mit vielen Einbauten.
In einem weiteren Schritt wird GELSENDIENSTE die Zahl der Abfallbehälter auf 2.500 Stück im gesamten Stadtgebiet erhöhen. Die Leerung der Papierkörbe werden künftig zwei kleine Fahrzeuge mit einem Aufsatz zur Leichtmüllverdichtung übernehmen. Durch organisatorische Veränderungen entsteht dabei kein zusätzlicher Personalbedarf.
Die Reinigungsleistung soll weiterhin durch die Einführung eines Qualitätsmanagements gesichert werden. Durch das digital unterstützte System werden einheitlich festgesetzte Reinigungsstandards überprüft und gesteuert.
Der dritte Schritt sieht die Einrichtung eines flexiblen Einsatzteams vor. Damit soll auf unvorhersehbare oder außergewöhnliche Verunreinigungen reagiert werden. Zusätzlich zu der regulären Straßeneinigung sollen untypische und zusätzliche Verunreinigungen zeitnah beseitigt werden. Fallen solche Verunreinigungen nicht an, wird das Team etwa zur konzentrierten Wildkrautbeseitigung eingesetzt.
Die Verwaltung wird das neue Konzept dem zuständigen Betriebsausschuss am 24. Februar vorstellen.