23. Dezember 2015, 09:03 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
GE. Der Verwaltungsvorstand der Stadt Gelsenkirchen unter der Leitung von Oberbürgermeister Frank Baranowski hat zum Jahresende in einer arbeitsreichen Sitzung noch den Weg für wichtige Entwicklungen im kommenden Jahr freigemacht. So wurden im Bereich Aufnahme von Flüchtlingen und Zuwanderung aus Südosteuropa die Schwerpunkte der Arbeit der kommenden Monate festgelegt. Neben der ersten Unterbringung in Sammelunterkünften wurde dabei vor allem die Schaffung von angemessenem Wohnraum diskutiert. Hier wird die Verwaltung alle Möglichkeiten von der Aktivierung leerstehender Wohnungen bis zum Neubau prüfen.
Im Bereich Bildung und Integration stehen vor allem die Schaffung von geeignetem Schulraum und die Kinderbetreuung im Mittelpunkt.
Rechtzeitig vor dem Jahresende wurden zudem verschiedene Anträge zum Städtebauförderungsprogramm NRW für 2016 auf den Weg gebracht. Neben den laufenden Projekten Stadtumbau City, Revitalisierung der Bochumer Straße, Soziale Stadt Schalke, Stadtteilprogramm Hassel und aktives Zentrum Buer gab es Grünes Licht für die neuen Stadteilprogramme Neustadt und Rotthausen. Die Anträge haben zusammen ein Volumen von 17,7 Millionen Euro bei einem Eigenanteil von 3,9 Millionen Euro. Sie werden noch vor Jahresschluss der Bezirksregierung zugestellt.
Beraten wurde außerdem das Integrierte Handlungskonzept für das Stadterneuerungsgebiet Bochumer Straße. Das Konzept ist Voraussetzung für die Förderanträge, die in der Zeit von 2016 bis 2025 gestellt und umgesetzt werden sollen. Dazu gehören die Impulsprojekte Multifunktionshaus Heilig Kreuz, der Neubau einer Kindertagesstätte mit Familienzentrum, das Kommunale Integrationszentrum, die Statteilschule Glückaufschule, die Erneuerung der Denkmalzeile, die Umgestaltung der Bochumer Straße und der Neubau des Justizzentrums.