04. Dezember 2015, 11:32 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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570 Bürgerinnen und Bürger nahmen bereits an den vier Veranstaltung zum Thema Flüchtlinge im Bezirk Nord, Ost, Süd und Mitte teil. Kommende Woche ist der Bezirk West an der Reihe.
Damit findet die fünfte der Informationsveranstaltungen statt, die die Stadt Gelsenkirchen in allen Stadtbezirken im November und Dezember durchführt. Dort sollen hauptsächlich die Bürgerinnen und Bürger zu Wort kommen.
Zum Bezirk West gehören die Stadtteile Horst und Beckhausen. Die Infoveranstaltung findet statt am:
Mittwoch, 9. Dezember um 18.30 Uhr (Einlass 18 Uhr),
Foyer Grundschule Schwalbenstraße 26, 45899 Gelsenkirchen.
Einlass zur Veranstaltung ist eine halbe Stunde vor Beginn um 18 Uhr. Damit soll den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit gegeben werden, sich mittels stadtbezirksbezogener Schautafeln vor der Veranstaltung zu informieren.
Nach der Begrüßung können die Bürgerinnen und Bürger in einer moderierten Runde Vertreterinnen und Vertretern der Stadt, der Polizei und der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände Fragen stellen.
Da nur sehr begrenzt Parkplätze direkt an der Schule zur Verfügung stehen, bittet die Stadt Gelsenkirchen um Anfahrt mit Öffentlichen Verkehrsmitteln.
Immer mehr Flüchtlinge aus verschiedenen Kriegs- und Krisengebieten fliehen nach Deutschland und kommen auch zu uns nach Gelsenkirchen. Bis Ende des Jahres gilt es 2900 Menschen menschenwürdig in Gelsenkirchen unterzubringen, zu betreuen und ihnen die Integration zu ermöglichen. Dies stellt die Gesamtstadt und jeden einzelnen Stadtbezirk vor große Herausforderungen. Viele Gelsenkirchener wollen helfen, wo sie nur können. Andere sehen die Situation mit gemischten Gefühlen und haben gezielte Fragen.
Vor allem der Bedarf an Unterkünften für Flüchtlinge wächst stetig. Dezentral vor zentral, möglichst kleine Wohneinheiten vor großen Massenunterkünften – das sind die Leitlinien bei der Unterbringung von Flüchtlingen in Gelsenkirchen. Wie diese Leitlinien umgesetzt, wie und wo Flüchtlinge untergebracht und betreut werden und wie sich die ersten Schritte der Integration gestalten, wird bei Bürgerinformationsveranstaltungen in den jeweiligen Stadtbezirken erläutert.
Im Bezirk West leben Flüchtlinge vor allem dezentral in Wohnungen. Daneben gibt es zwei Gemeinschaftsunterkünfte in Wohnhäusern in der Sutumerfeldstraße für bis zu 70 Personen bzw. für bis zu 60 Personen.