12. November 2015, 10:47 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
265 Bürgerinnen und Bürger nahmen bereits an den beiden Veranstaltung zum Thema Flüchtlinge im Bezirk Nord und Ost teil. Kommende Woche ist der Bezirk Süd an der Reihe.
Die Stadt Gelsenkirchen führt noch bis Dezember in jedem Stadtbezirk Informationsveranstaltungen durch. Dort sollen hauptsächlich die Bürgerinnen und Bürger zu Wort kommen.
Zum Bezirk Süd gehören die Stadtteile Neustadt, Ückendorf und Rotthausen. Die Infoveranstaltung findet statt am:
Dienstag, 17. November um 18.30 Uhr (Einlass 18 Uhr)
Nicolai-Kirche, Ückendorfer Straße 108, 45886 Gelsenkirchen
Einlass zur Veranstaltung ist eine halbe Stunde vor Beginn um 18 Uhr. Damit soll den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit gegeben werden, sich mittels stadtbezirksbezogener Schautafeln vor der Veranstaltung zu informieren.
Nach der Begrüßung durch Sozialdezernentin Karin Welge können die Bürgerinnen und Bürger in einer moderierten Runde Vertreterinnen und Vertretern der Stadt, der Polizei und der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände Fragen stellen.
Da nur sehr begrenzt Parkplätze direkt an der Kirche zur Verfügung stehen, bittet die Stadt Gelsenkirchen um Anfahrt mit Öffentlichen Verkehrsmitteln.
Immer mehr Flüchtlinge aus verschiedenen Kriegs- und Krisengebieten fliehen nach Deutschland und kommen auch zu uns nach Gelsenkirchen. Allein in diesem Jahr hat Gelsenkirchen bislang 1800 Flüchtlinge aufgenommen. Bis Ende des Jahres gilt es 2900 Menschen menschenwürdig unterzubringen, zu betreuen und ihnen die Integration zu ermöglichen. Dies stellt die Gesamtstadt und jeden einzelnen Stadtbezirk vor große Herausforderungen. Viele Gelsenkirchener wollen helfen, wo sie nur können. Andere sehen die Situation mit gemischten Gefühlen und haben gezielte Fragen.
Vor allem der Bedarf an Unterkünften für Flüchtlinge wächst stetig. Dezentral vor zentral, möglichst kleine Wohneinheiten vor großen Massenunterkünften – das sind die Leitlinien bei der Unterbringung von Flüchtlingen in Gelsenkirchen. Wie diese Leitlinien umgesetzt, wie und wo Flüchtlinge untergebracht und betreut werden und wie sich die ersten Schritte der Integration gestalten, wird bei Bürgerinformationsveranstaltungen in den jeweiligen Stadtbezirken erläutert.
Im Bezirk Süd leben Flüchtlinge vor allem dezentral in Wohnungen. Daneben wurden im ehemaligen „Haus Ückendorf“ 120 Flüchtlinge untergebracht. Auf der Rotthauser Straße wohnen 50 Flüchtlinge in einer weiteren Gemeinschaftsunterkunft.