14. September 2015, 16:19 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Früher als zunächst erwartet muss die Stadt Gelsenkirchen jetzt zur Unterbringung von Flüchtlingen vorübergehend auf die Dreifachturnhalle an der Breddestraße zugreifen. Die Sporthalle soll bereits ab morgen als Gemeinschaftsunterkunft der Stadt Gelsenkirchen für Flüchtlinge genutzt werden. Ab sofort ist aufgrund vorbereitender Arbeiten eine Nutzung der Halle nicht mehr möglich. Die Betreuung der Notunterkunft wird durch das DRK erfolgen. Die Sporthalle soll bis zu 150 Personen aufnehmen.
Der Schulleiter des Leibniz Gymnasiums und Gelsensport wurden über den Wegfall der Halle für sportliche Veranstaltungen informiert.
Die Sporthalle soll zunächst für eine Übergangszeit genutzt werden, bis die geplanten Gemeinschaftsunterkünfte an der Westerholter Straße oder die Mobilen Wohneinheiten auf der Fläche des ehemaligen Mobilcamps zur Verfügung stehen. Weitere Unterkünfte sind zudem in Vorbereitung.
Die Belegung von Sporthallen soll weiterhin soweit wie möglich vermieden werden, um den Schulsportunterricht nicht noch mehr zu beeinträchtigen.
Die bisher bewährte Strategie zur Unterbringung der Flüchtlinge (Erstunterbringung in einer Gemeinschaftsunterkunft mit 50-100 Plätzen, soziale Betreuung und zeitnahe Vermittlung - nach ca. drei Monaten - in privat angemieteten Wohnraum) wird durch die Verwaltung konsequent fortgeführt, ist jedoch in der aktuellen Situation nicht ausreichend.