Klezmer ist eine aus dem Judentum stammende Volksmusiktradition. Ursprünglich ist es die Hochzeitsmusik der aschkenasischen Juden aus dem osteuropäischen Raum. In den letzten Jahren hat sich die Musik jedoch stark weiterentwickelt und zu einer eigenen Musikrichtung gefunden. In Gelsenkirchen weisen regelmäßige Festivals – die klezmerwelten – auf die Bedeutung dieser Musiknote hin.
Das internationale Festival klezmerwelten kehrt im Frühjahr 2026 nach Gelsenkirchen zurück: Vom 1. bis 22. März 2026 entführt es Besuchende mit sieben Veranstaltungen in die faszinierende Welt der osteuropäisch-jüdischen Musiktradition. Höhepunkte des Programms bilden Konzerte mit herausragenden Künstlerinnen und Künstlern der internationalen Klezmer-Szene sowie begleitende Veranstaltungen an verschiedenen Spielorten in Gelsenkirchen, Essen und Dorsten. Der Vorverkauf hat begonnen.
Ein besonderes Highlight ist das Konzert der legendären Klezmatics aus New York. Die Band, die seit über vier Jahrzehnten mit ihrem einzigartigen Sound – einer Mischung aus Klezmer, Jazz, Gospel, Punk, Klassik, Latin und Balkanmusik – weltweit begeistert, ist am Samstag, den 14. März 2026 um 20 Uhr in der Heilig-Kreuz-Kirche in Gelsenkirchen-Ückendorf zu Gast. Neben den Klezmatics umfasst das Festival weitere hochkarätige Konzerte mit internationalen Formationen und Künstlerinnen und Künstlern mit Spielorten unter anderem in der Neuen Synagoge Gelsenkirchen, im Schloss Horst und in der Alten Synagoge Essen.
klezmerwelten Gelsenkirchen ist eine Veranstaltung der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen in Kooperation mit dem Referat Kultur der Stadt Gelsenkirchen. Sie präsentiert Musik aus der osteuropäisch-jüdischen Tradition in all ihren Facetten – von traditionellen Klezmer-Klängen bis zu modernen Interpretationen, die kulturelle Vielfalt mit zeitgenössischer Kreativität verbinden.
Vorherige Festivals waren 2003, 2004, 2012, 2013, 2015, 2017, 2019, 2022 und 2024.