| Titel |
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| Vorname |
Ephraim
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| Nachname |
Diament
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| Geburtsdatum |
30.03.1923
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| Geburtsort |
Gelsenkirchen
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| Weitere Namen |
später Fred
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| Bekannte Beziehung |
Sohn von Diament, Simon und Diament, Amalie Bruder von Diament, Sami Diament, Saul Max Diament, Leo Diament, Elli (Elly) Diament, Martin
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| Schicksal |
Deportation nach Sachsenhausen, Deportation nach Auschwitz, Überlebender
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| Biografisches |
Ephraim Diament wohnte mit seinen Eltern und Geschwistern in der Wilhelm-Gustloff-Straße 62 (ursprünglich Vereinsstraße, heute Weberstraße). Er war Schüler am Realgymnasium (heute Grillo-Gymnasium). Am 9. November 1938 wurde er zusammen mit seinem Vater und seinem Bruder Leo während des Novemberpogroms durch die Gestapo verhaftet und in das Gefängnis in Gelsenkirchen gebracht. Von dort wurden sie im September 1939 in das Konzentrationslager Sachsenhausen deportiert. Im Oktober 1942 wurden die drei in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau weiterdeportiert. Er war in in das "Buna-Lager" in Ausschwitz III eingeteilt wo er Zwangsarbeit leisten musste. Am 18. Januar 1945 wurde Ephraim Diament von der SS auf den Todesmarsch geschickt. Von dort gelang ihm die Flucht. Nach Kriegsende emigrierte er nach Palästina, er heiratete die Überlebende Ilse Domke (*2.10.1928). 1959 siedelten sie in die USA über und bauten sich dort ihr Leben auf. In den USA nahm er den Namen Fred Ephraim Diament an. Fred Diament starb am 13. November 2004 in Los Angeles.
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| Quelle |
Hausstandsbücher, Wiedergutmachungsakten
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