| Titel |
-
|
| Vorname |
Walter
|
| Nachname |
Cohn
|
| Geburtsdatum |
11.02.1924
|
| Geburtsort |
Essen-Katernberg
|
| Weitere Namen |
-
|
| Bekannte Beziehung |
Stiefsohn von Cohn, Therese Sohn von Cohn, Siegfried ; Bruder von Cohn, Hermann und Cohn, Helmut ; Enkel von Cohn, Rosa
|
| Schicksal |
Emigration in die USA, Überlebender
|
| Biografisches |
Der achtjährige Walter Cohn kam 1932 mit seiner Familie von Essen nach Gelsenkirchen, sie zogen in die Overwegstraße 55. Seine Mutter war 1927 gestorben und sein Vater hatte erneut geheiratet. In Gelsenkirchen übernahm der Vater eine Textilmanufaktur. Die Familie zog nach einiger Zeit in die Wittekindstraße 21, Großmutter Rosa zog zu ihnen. 1937 wurde Walter Cohn alleine mit einem Kindertransport nach Amsterdam / Niederlande geschickt. Vor dort reiste er zu Verwandten in Chicago / USA. 1942 meldete er sich freiwillig zum US-Miltär und flog zahlreiche Bombenangriffe über Deutschland. Beim Nürnberger Prozess gehörte er zum Team des leitenden Staatsanwaltes Jackson. Er gründete eine Familie, war gesellschaftlich sehr engagiert. Walter Cohn starb am 22. September 1992 in Homewood, Illinois / USA.
|
| Quelle |
Hausstandsbücher, Wiedergutmachungsakten
|