Führung, 04. Oktober 2026, 14:00 Uhr, Kunstmuseum Gelsenkirchen
Bildrechte: Jeremy Deller
Anfang des 20. Jahrhunderts rückt die Kunst den Kampf der arbeitenden Klasse gegen soziale Missstände in den Fokus. Ab den 1960er Jahren wirken sich die Arbeitskämpfe auf die eigene künstlerische Praxis aus, wenn Künstlerinnen und Künstler selbst in den Streik treten. Auch über die Kunst hinaus erzeugen Widerstände gegen schlechte oder ungerechte Arbeitsbedingungen bis heute eindrucksvolle Bilder und Praktiken.
Das Ruhrgebiet ist dabei nicht nur immer wieder Schauplatz von Streiks in Bergbau und Stahlindustrie. Insbesondere Gelsenkirchen steht auch für feministische Arbeitskämpfe: Arbeiterinnen erstritten hier Anfang der 1980er Jahre Lohngleichheit. Der Ausstellungstitel bezieht sich auf das Buch Radical Hope von Jonathan Lear und beschreibt Hoffnung als eine Haltung. Diese verbindet die Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung mit Streikenden weltweit.
Dialogischer Rundgang mit Julia Höner und Friederike Sigler
Öffnungszeiten: Di. - So. 11:00 - 18:00 Uhr
Dieser Termin ist kostenfrei.