Ausstellung, 13. Juni 2026, 00: 00 Uhr - 04. Oktober 2026, 00:00 Uhr, Kunstmuseum Gelsenkirchen
Bildrechte: Jeremy Deller
Die international besetzte Gruppenausstellung beleuchtet die Verbindungen zwischen Kunst und Arbeitskampf von der frühen Moderne bis in die Gegenwart. Künstler*innen aus unterschiedlichen Regionen und Zeiten nähern sich dem Thema – dokumentarisch, poetisch, kritisch, radikal, solidarisch. Das Ausstellungsthema ist eng mit lokalen Erfahrungen verknüpft. Im Ruhrgebiet prägt die Geschichte des Streiks um das Ende von Bergbau und Stahlindustrie bis heute die Erinnerungskultur. Gelsenkirchen steht dabei für feministische Arbeitskämpfe: Arbeiterinnen erstritten hier Anfang der 1980er Jahre Lohngleichheit – als Teil einer europaweiten Bewegung, die auch in der Kunst ihren Ausdruck fand.
Dieser Termin ist kostenfrei.