Vortrag, 05. Februar 2026, 19:00 Uhr, Kulturraum „die flora“
Die Ruhrgebietsstadt Gelsenkirchen galt am 19. und frühen 20. Jahrhundert als Prototyp der Industriestadt und als besonders ungesunde Stadt. Dies änderte sich abrupt nach dem Ersten Weltkrieg, als in der Stadt ein Fürsorgesystem errichtet wurde, das als ein mustergültiges Beispiel kommunaler Gesundheitsfürsorge in der Weimarer Republik galt. Der Autor untersucht sowohl die Bedingungen und Entwicklungslinien von Stadtwerdung und räumlicher Verdichtung als auch deren Auswirkung auf die Gesundheitsverhältnisse im Ruhrgebiet. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen diejenigen Vorhaben und Maßnahmen, welche die junge Industriestadt Gelsenkirchen als Antwort auf die Herausforderungssituationen durch die rasante Verstädterung einleitete.
Einlass: 18:30 Uhr
Eintritt frei - Spenden willkommen
Dieser Termin ist kostenfrei.