05. November 2026, 15:33 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Zum Schulbeginn nach den Herbstferien führt die Stadt eine neue Elternhaltestelle an der Glückaufschule in Gelsenkirchen-Ückendorf ein. Damit die neue Möglichkeit zum sicheren Bringen und Abholen der Kinder auch genutzt wird, haben sich die Schülerinnen und Schüler heute selbst für die Idee starkgemacht: Mit selbstgemalten Plakaten machten sie zum Schulbeginn Eltern auf die von der Stadt eingerichteten Elternhaltestellen aufmerksam. Gemeinsam mit Mitarbeitenden der Stadt Gelsenkirchen verteilten sie außerdem Informationsflyer und warben für das neue Modell.
Das Prinzip der Elternhaltestellen ist denkbar einfach: Eltern lassen ihre Kinder an einem ausgewiesenen Haltebereich in einiger Entfernung zur Schule aus dem Auto aussteigen. Den restlichen Schulweg legen die Kinder zu Fuß zurück.
Dadurch soll der Autoverkehr vor dem Schulgelände insbesondere zu Beginn und Ende des Unterrichts entzerrt werden. Für Kinder gefährliche und unübersichtliche Verkehrssituationen, die durch haltende, parkende oder wendende Autos entstehen, sollen so vermieden werden.
Die Aktion an der Glückaufschule sollte Eltern für das Thema sensibilisieren und dazu beitragen, das Angebot bekannter zu machen. Denn damit Elternhaltestellen ihre Wirkung entfalten können, kommt es vor allem auf die Bereitschaft der Eltern an, das Angebot auch tatsächlich zu nutzen. Das direkte Anhalten vor dem Schultor sollte möglichst vermieden werden.
Die Elternhaltestellen sind Teil eines Pilotprojekts der Stadt Gelsenkirchen, das seit dem Schuljahresbeginn 2026/2027 neben der Glückaufschule in Ückendorf auch an der GGS Albert-Schweitzer-Straße und an der Grundschule an der Gräfte gestartet wurde.
Die Stadt Gelsenkirchen appelliert daher an alle Eltern, die ausgewiesenen Elternhaltestellen zu nutzen und die Bereiche unmittelbar vor den Schultoren möglichst freizuhalten. So können alle gemeinsam dazu beitragen, den Schulweg für Kinder sicherer zu machen.