02. November 2026, 13:26 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Zum Auftaktkolloquium am Freitag, 23. Oktober 2026, kamen mehr als 200 Studierende sowie Absolventinnen und Absolventen der Fachrichtungen Architektur und Städtebau im Wissenschaftspark Gelsenkirchen zusammen. Bildrechte: Stadt Gelsenkirchen
Wie kann das Umfeld des Gelsenkirchener Hauptbahnhofs zu einem lebendigen und einladenden Stadteingang umgestaltet werden? Mit dieser Frage beschäftigen sich die Teilnehmenden des studentischen Ideenwettbewerbs, der vom Schlaun-Forum e. V. in diesem Jahr für Gelsenkirchen ausgelobt wurde. Zum Auftaktkolloquium am Freitag, 23. Oktober 2026, kamen mehr als 200 Studierende sowie Absolventinnen und Absolventen der Fachrichtungen Architektur und Städtebau im Wissenschaftspark Gelsenkirchen zusammen.
Gemeinsam mit Vorstandsmitgliedern des Schlaun-Forums und Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Gelsenkirchen erörterten sie die Aufgabenstellung und die Entwicklungsmöglichkeiten des Wettbewerbsgebiets.
Zunächst machten sich die Teilnehmenden vor Ort ein Bild vom Bahnhofsumfeld und dem künftigen Hibernia-Quartier. Im anschließenden Kolloquium konnten sie Rückfragen zur Aufgabenstellung, zum Wettbewerbsgebiet und zu den geforderten Leistungen stellen. Der Austausch schuf damit eine gemeinsame Grundlage für die nun anstehende Entwurfsarbeit.
Der Sprecher des Schlaun-Forums, Stadtbaurat a. D. Frank Vetter, ermunterte die angehenden Planerinnen und Planer, mutige Ideen zu entwickeln. Kleinteilige Details und bestehende Restriktionen sollten die Entwürfe nicht zu früh bestimmen. Gefragt seien neue Perspektiven, die das Bahnhofsumfeld langfristig zu einem lebendigen und ansprechenden Entrée für Gelsenkirchen weiterentwickeln.
Einige Hochschulgruppen, etwa aus Hannover und Augsburg, verbanden den Wettbewerbsauftakt mit einer Wochenendexkursion. Sie nutzten ihren Aufenthalt, um Gelsenkirchen und das Ruhrgebiet mit ihren städtebaulichen und architektonischen Besonderheiten kennenzulernen.
Der Schlaun-Wettbewerb fördert Studierende sowie junge Absolventinnen und Absolventen und bietet ihnen die Möglichkeit, sich mit anspruchsvollen, praxisnahen Planungsaufgaben auseinanderzusetzen und eigene Entwurfsansätze zu entwickeln. In Gelsenkirchen steht die städtebauliche und freiräumliche Neuordnung des Stadteingangs am Hauptbahnhof im Mittelpunkt. Für den Bahnhofsvorplatz, das Bahnhofsumfeld und das Hibernia-Quartier auf dem ehemaligen Post-Areal sollen zusammenhängende Ideen entstehen, die neue Nutzungen ermöglichen, Verbindungen verbessern und die Aufenthaltsqualität stärken.