02. Oktober 2026, 11:53 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Rund 200 Lehrkräfte kamen im Bistro am Schacht an der Kaue zusammen, um sich auszutauschen. Bildrechte: Stadt Gelsenkirchen
Der Wechsel von der Grundschule in die weiterführende Schule gehört zu den wichtigsten Übergängen in der Bildungsbiografie eines Kindes. Damit dieser Schritt gelingt, braucht es nicht nur engagierte Lehrkräfte, sondern auch einen guten Austausch zwischen den Schulen. Genau hierfür schafft der Lehrkräftesprechtag in Gelsenkirchen seit vielen Jahren einen geschützten Rahmen.
Rund 200 Lehrkräfte aus Grundschulen und weiterführenden Schulen kamen am Mittwoch, 30. September, im Bistro am Schacht an der Kaue zusammen, um sich in kurzen, persönlichen Gesprächen über die Schülerinnen und Schüler auszutauschen. Auf Grundlage der Einverständniserklärungen der Erziehungsberechtigten konnten dabei wichtige Informationen zu individuellen Stärken, Lernständen, Entwicklungsbedarfen und gelungenen Unterstützungsstrategien weitergegeben werden. Ziel ist es, den Kindern einen möglichst guten Start an ihrer neuen Schule zu ermöglichen und ihre Bildungsbiografie kontinuierlich zu begleiten.
„Der Lehrkräftesprechtag versteht den Übergang als gemeinsame pädagogische Verantwortung der abgebenden und aufnehmenden Schule“, betont Schulamtsdirektorin Petra Bommert. „Die persönlichen Gespräche ermöglichen es den Lehrkräften der weiterführenden Schulen, die Kinder von Beginn an besser kennenzulernen und an bereits erfolgreiche Förder- und Unterstützungsmaßnahmen anzuknüpfen sowie Maßnahmen zur individuellen Begleitung der Lernwege zu entwickeln.“ Gleichzeitig erhalten die Grundschulen wertvolle Rückmeldungen, die in zukünftige Übergangsberatungen einfließen können.
Ergänzt wurde das Austauschformat durch so genannte Nebenforen, auf denen zahlreiche Einrichtungen ihre Beratungsangebote und ihre Arbeit präsentierten und mit den Lehrkräften ins Gespräch kamen. Vertreten waren unter anderem das Mädchenzentrum Gelsenkirchen, die Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern, die Verfahrenslotsen, der Sozialdienst Schule, sowie weitere Partnerinnen und Partner aus den Bereichen Beratung, Prävention und Jugendhilfe. Die Nebenforen boten Gelegenheit, Unterstützungsangebote kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und bestehende Netzwerke weiter auszubauen.
Der gesamtstädtische Lehrkräftesprechtag wurde von der Abteilung Jugendhilfe - Schule des Referates Kinder, Jugend und Familien gemeinsam mit dem Schulamt für die Stadt Gelsenkirchen organisiert.