13. Juli 2026, 14:22 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Nach nunmehr zehn Jahren seit Baurechtschaffung ist des neue Wohnquartier „Am Buerschen Waldbogen“ nahezu fertiggestellt. Für die Bewohnerinnen und Bewohner ist es eine gelungene Kombination von Wohnen in einem städtebaulich durchdachten und architektonisch attraktiven Stadtquartier, mitten im Grünen und doch ein Leben am Puls der Stadt. Aufgrund seiner Nähe zum beliebten Stadtteil Buer und der harmonischen Einbindung in Natur und Landschaft waren die Baugrundstücke schnell vergeben.
Dieses besondere Baugebiet, mit dem auch regional seltenen Angebot an freistehenden Einfamilienhausgrundstücken hat von daher auch viele neue Bewohnerinnen und Bewohner (rund 35 Prozent) von außerhalb angezogen. Hierüber freut sich Oberbürgermeisterin Andrea Henze besonders: „Mit der Fertigstellung des Buerschen Waldbogens haben wir eines der bedeutendsten städtebaulichen Projekte der jüngsten Vergangenheit abgeschlossen. Wir haben im Stadtnorden ein ganz neues hochwertiges und attraktives Wohnquartier geschaffen, mit dem wir auch viele Neu-Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchener gewinnen konnten.“
Insgesamt umfasst das Gebiet rund 22 Hektar mit einer Nettobaulandfläche von rund 12 Hektar.
„Nach genau zehn Jahren seit Baurechtschaffung ist nunmehr das gesamte Gebiet erschlossen incl. eines großen Waldspielplatzes und großzügigen Grünflächen“, freut sich Helga Sander, Geschäftsführerin der SEG über die insgesamt sehr zügige Umsetzung. „Die anspruchsvollen Vorgaben für die Gestaltung und das zukunftsweisende energetische Konzept konnten dabei meist problemlos umgesetzt werden.“
„Mit dem Energiekonzept ist eine nahezu Nullemissions-Siedlung bezogen auf den Wärmeverbrauch entstanden. Alle Wohngebäude hatten die erste Förderstufe der KfW zu erreichen, und auf den Dächern mussten Photovoltaik-Anlagen verpflichtend installiert werden“, so Dirk Ebeling von NRW.URBAN.
Bis auf vier Einfamilienhausgrundstücke sind aktuelle alle Grundstücke bebaut bzw. im Bau. So entstanden 170 freistehende Einfamilienhäuser, 28 Doppelhaushälften sowie sieben Mehrfamilienhäuser. Die gesamte Investition in Erschließung und Grundstück beläuft sich auf ca. 22 Mio. €. Einnahmen über Grundstücksverkäufe wurden in einer Größenordnung von ca. 35,7 Mio. € erzielt, so dass die SEG mit einem Gewinn von rd. 13,7 Mio. € in die Stadterneuerung investieren konnte.