04. März 2026, 15:20 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Die Baustoffbörse Gelsenkirchen bietet nun auch regelmäßige Sprechzeiten an. Montags von 10 bis 12 Uhr sowie mittwochs von 15 bis 17 Uhr ist eine Mitarbeiterin in der Halle im Hinterhof der Bochumer Straße 148/150 anzutreffen. Hier können Interessierte im aktuellen Katalog stöbern, sich beraten lassen und Bauteile für ihre Projekte reservieren. Da die Halle noch saniert wird, sind derzeit noch keine Bauteile zum Anschauen und direkt mitnehmen vor Ort.
Um sicherzustellen, dass es ausreichend Zeit für eine Beratung gibt, ist eine Voranmeldung auch zu den Sprechzeiten sinnvoll. Diese kann per Mail unter baustoffboerse@gelsenkirchen.de oder per Telefon (montags bis mittwochs) unter der Nummer 0209/169-9665 erfolgen.
Aktuell umfasst der Katalog der Baustoffbörse rund 100 Positionen aus verschieden Bauteilgruppen und Epochen. Weitere Bauteile aus anderen Abrissgebäuden werden ständig katalogisiert und nachgepflegt, so dass es sich lohnt, regelmäßig einen Blick in den Katalog zu werfen.
Wer keine Möglichkeit hat, den Katalog vor Ort einzusehen, kann eine Anfrage per E-Mail unter baustoffboerse@gelsenkirchen.de stellen und bekommt den aktuellen Katalog per Downloadlink zur Verfügung gestellt. An einer Möglichkeit, die Bauteile online einzusehen, wird derzeit gearbei-tet.
Zum Hintergrund: In Gelsenkirchen werden in den kommenden Jahren rund 3000 leerstehende, nicht mehr marktgängige Wohneinheiten, darunter rund 500 „Problemimmobilien“ im engeren Sinne, vom Markt genommen. Zuständig für diesen umfassenden Prozess des Stadtumbaus ist die Stadt Gelsenkirchen mit der Stabsstelle Zukunftspartnerschaft Wohnen/Strategische Stadterneuerung (ZPW/SE) gemeinsam mit der Stadterneuerungsgesellschaft Gelsenkirchen mbH & Co. KG (SEG). Mit vereinten Kräften kümmern sie sich um den Aufkauf, den Rückbau oder die Sa-nierung von Immobilien, um Quartiere auf diese Weise neu zu gestalten und mehr Lebens- und Aufenthaltsqualität zu schaffen.
Beim Rückbau der Immobilien geht die Stadt Gelsenkirchen mit ihrer am im Dezember 2025 gestarteten Baustoffbörse neue Wege: noch verwertbare Bauteile wie bspw. gut erhaltene Fenster, Türen, Treppen werden gesichert und für eine weitere Nutzung nun auch Privatpersonen kostenfrei zur Verfügung gestellt. Bisher wurden geerntete Bauteile lediglich vereinzelt in städtischen Sanierungsprojekten erneut verbaut.
Die Baustoffbörse Gelsenkirchen ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt und SEG in Kooperation mit Baukultur NRW. Finanziert wird das Projekt aus Mitteln der Städtebauförderung, des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauen sowie des NRW-Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung.
Bildhinweis: Im Hinterhof der Bochumer Straße 148/150 finden nun regelmäßig zweimal wöchentlich Sprechzeiten zur Baustoffbörse statt. Bildrech-te: Stadt Gelsenkirchen