14. Mai 2021, 13:00 Uhr | Demokratische Initiative Gelsenkirchen
Diese Meldung ist vom 14. Mai 2021, 13:00 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
Die Demokratische Initiative (DI) Gelsenkirchen – ein breites überparteiliches Bündnis von 23 Organisationen, Parteien, Jugend- und Wohlfahrtsverbänden in der Stadt unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeisterin Karin Welge - verurteilt auf das Schärfste die antisemitischen Äußerungen und Handlungen, die in den vergangenen Tagen, unter anderem auch während einer Demonstration an der Gelsenkirchener Synagoge zu hören und zu sehen waren.
Parolen, wie sie am vergangenen Mittwoch an der Synagoge zu hören waren, haben mit Kritik an israelischer Politik nichts zu tun – es handelt sich um puren Judenhass und puren Antisemitismus. Die Demokratische Initiative bedauert es zutiefst, dass jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger angesichts solch hasserfüllter Äußerungen in unserer Stadt in Angst und Sorge leben müssen.
Die in der Demokratischen Initiative zusammengeschlossenen Organisationen eint die Auffassung, dass jede Art von Antisemitismus und Rassismus ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit darstellt. Menschenverachtende Parolen und Aufrufe zu Gewalt sind unter keinen Umständen zu dulden.
Wir stellen uns solidarisch an die Seite unserer jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger.
Die DI wird auch in Zukunft alles Erdenkliche tun, um jeglicher Form von Antisemitismus entgegenzuwirken. Dabei ist jedoch die Unterstützung der Bevölkerung unabdingbar.
Die Demokratische Initiative ruft daher die Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchener dazu auf, sich von pauschalen Diffamierungen, antisemitischen und rassistischen Tendenzen in aller Entschlossenheit entgegenzustellen. In Gelsenkirchen ist Platz für alle Religionen, alle Ethnien, alle Menschen – nicht aber für die, die andere herabwürdigen, bedrohen oder gar angreifen!