16. März 2021, 16:11 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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An den Schulen in Nordrhein-Westfalen ist die Berufliche Orientierung ein fester Bestandteil des Unterrichts als Teil der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KaoA). Leider hat die Corona-Pandemie auch hier vieles gestoppt. Doch nun gibt es das kostenlose Ferienangebot „Eine Woche Berufliche Orientierung extra“, das vom CJD Weiterbildungswerk in Essen durchgeführt wird. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 und 10 können dort praxisnah berufliche Tätigkeiten in den Kursen: Fotografie, Informationstechnik Lego Robotik, Maler und Lackierer, Nähen und Scratch-Programmierung kennenlernen. Die Kurse finden in den beiden Osterferienwochen für je vier Tage in der Zeit von 9 bis 16 Uhr statt.
„Es freut mich, dass das Land, der Bund und die Agentur für Arbeit ein zusätzliches, freiwilliges Angebot zur beruflichen Orientierung für Schülerinnen und Schüler aus Gelsenkirchen in den Ferien ermöglichen“, bedankt sich Anne Heselhaus, Stadträtin für Kultur, Bildung, Jugend, Sport und Integration in Gelsenkirchen, bei den Initiatoren des Angebots.
Klaus Rostek, Leiter des Referates Bildung der Stadt, hofft, dass die zusätzlichen Möglichkeiten zur Berufsorientierung auf reges Interesse stoßen: „Es ist wichtig, dass junge Menschen sich ein realistisches Bild von den Anforderungen und Möglichkeiten der verschiedenen Berufsfelder machen können. Ferienkurse können dies gut unterstützen.“
Anmeldungen zu den Kursen sind ab sofort möglich. Weitere Informationen und alle Formulare zur Anmeldung gibt es unter www.gelsenkirchen.de/de/Bildung/Uebergang_Schule-Beruf/Eine_Woche_Berufliche_Orientierung_extra.aspx
Alle Kurse stehen unter dem Vorbehalt, dass die aktuelle Coronaschutzverordnung eine Durchführung zulässt.
Die Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ ist ein systematischer Orientierungsprozess für jede Schülerin und jeden Schüler ab der Jahrgangsstufe 8 bis zum Übergang von der Schule in die Ausbildung oder in das Studium. Ministerien, Kommunen, Wirtschaft, Gewerkschaften und die Bundesagentur für Arbeit sind daran beteiligt.
Um die Jugendlichen auf den Übergang gut vorzubereiten, erfolgt die Berufliche Orientierung durch verschiedene Bausteine, sogenannte Standardelemente. Alle diese Standardelemente gelten als schulische Veranstaltungen und bauen aufeinander auf.
Corona erschwerte im Schuljahr 2019/2020 die Durchführung bei einzelnen Elementen wie Berufsfelderkunden oder Praktika erheblich. Das Land Nordrhein-Westfalen hat daher eine zusätzliche Unterstützung für Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Jahrgangsstufe initiiert und die Kommunen sowie Träger der Beruflichen Bildung um Durchführung von Ferienmaßnahmen gebeten. Die Finanzierung erfolgt durch die Landesregierung, die Bundesagentur für Arbeit und das Bundesministerium für Bildung und Forschung.