04. September 2020, 11:00 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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Nach Hinweisen aus der Bevölkerung und aufgrund eigener Erkenntnisse haben das Referat Öffentliche Sicherheit und Ordnung der Stadt Gelsenkirchen, die Polizei und die Finanzbehörde am Donnerstag (3.9.) insgesamt 15 Barbershops in der Gelsenkirchener Innenstadt überprüft.
Durch die innerhalb des Projekts Gemeinsam für Ordnung und Sicherheit (GeOS) durchgeführte Kontrollaktion wurden in einigen Barbershops erhebliche Mängel festgestellt. So wurden in zwölf Fällen Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen die Betreiber eingeleitet, da erhebliche Verstöße gegen die Hygieneauflagen der Corona-Schutzverordnung vorlagen. Ein Betrieb musste versiegelt werden. Die Bauordnung wird zudem diesen Betrieb wegen offenbar fehlender Baugenehmigungen im Detail überprüfen.
Durch den Kommunalen Ordnungsdienst wurden sieben Verstöße gegen die Maskenpflicht festgestellt. Sie wurden mit Verwarnungsgeldern von jeweils 50 Euro geahndet.
Das Finanzamt stellte in 14 Betrieben teils erhebliche Mängel in der Kassenführung fest.
Der Zoll kontrollierte mehrere Arbeitnehmer, deren Anmeldung noch überprüft wird. Gegen einen Betreiber wird ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Nichtführens von Stundenzetteln eingeleitet.
Im Hintergrund standen seitens der Polizei auch Ermittlungen gegen die Clan-Kriminalität.
Im Einzelnen waren der Kommunale Ordnungsdienst, die Ausländerbehörde, die Abteilung Gewerbe, die Polizei, der Zoll (Finanzkontrolle Schwarzarbeit), die Steuerfahndung sowie das Finanzamt beteiligt.