26. Februar 2020, 11:52 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Diese Meldung ist vom 26. Februar 2020, 11:52 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
Die fröhlichen Karnevalsfeierlichkeiten am Rosenmontag, 24. Februar 2020, hatten leider auch diesmal ihre Schattenseiten: Die Polizei sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt ertappten zahlreiche Jugendliche mit Alkohol oder Zigaretten. Zwei von ihnen mussten sogar mit einem Rettungswagen in die Kinderklinik gebracht werden.
Im Rahmen des Sondereinsatzes „Rosenmontagsumzug Erle“ waren der Kommunale Ordnungsdienst und das städtische Referat Kinder, Jugend und Familien gemeinsam mit Polizeikräften aus Gelsenkirchen unterwegs, um die Einhaltung gesetzlicher Regelungen für den Jugendschutz zu überprüfen.
Vier Teams mit insgesamt 14 Einsatzkräften hatten dabei den Einsatzbereich entlang der Cranger Straße mitsamt der Nebenstraßen unter sich aufgeteilt. 80 Jugendliche wurden im Einsatzzeitraum zwischen 12:30 Uhr und 18:30 Uhr am Rande des Karnevalsumzugs kontrolliert und auf ihr Fehlverhalten angesprochen. Bei 30 Personen wurden daraufhin die Personalien auf die Richtigkeit ihrer Altersangaben überprüft. Bei neun Jugendlichen wurde vor Ort der mitgebrachte Alkohol eingezogen, sieben Jugendlichen wurde nach dem Nichtraucherschutzgesetz das Rauchen untersagt – sie mussten den Einsatzkräften ihre Zigaretten übergeben, die noch vor Ort vernichtet wurden.
Bei drei weiteren Jugendlichen wurden aufgrund des auffälligen Verhaltens vor Ort Alkoholmessungen (Alkotest) durchgeführt. Infolgedessen wurde eine Jugendliche von einer Mitarbeiterin des Jugendamtes nach Hause gebracht. Die beiden anderen Jugendlichen wurden aufgrund des hohen Alkoholkonsums und des etwaigen Konsums anderer Drogen mit einem Rettungswagen in die Kinderklinik nach Buer gebracht.
Weitere Auffälligkeiten konnten laut Hans-Joachim Olbering, dem Leiter des städtischen Referats für Sicherheit und Ordnung, vor, während und nach dem Durchlauf des Rosenmontagszuges in Erle nicht festgestellt werden.
Die Stadtverwaltung wird mehreren Hinweisen nachgehen, wo die Jugendlichen Alkohol beziehungsweise Zigaretten kaufen konnten, und aufgrund des Verstoßes gegen das Jugendschutzgesetz entsprechende Verfahren gegen die Gewerbetreibenden einleiten.