09. Mai 2018, 16:17 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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Wirtschaftsförderungsdezernent Dr. Christopher Schmitt reagiert überrascht und betroffen auf die Ankündigung von ZF, die Produktion im Werk Schalke voraussichtlich zum Jahresende einzustellen.
„Die konzernpolitische Entscheidung gegen den Standort Gelsenkirchen ist objektiv nicht nachvollziehbar. Das Werk ist bestens aufgestellt, hat hoch motivierte und hoch qualifizierte Mitarbeiter und liefert eine immense Fertigungsqualität, was sich auch in mehrfachen Auszeichnungen widerspiegelt“, erklärt Dr. Schmitt und fährt fort: „Andere bedeutende Akteure aus der Automobilzuliefererbranche wie Bilstein, Pilkington Automotive und Bleistahl haben erst jüngst Standort- und Investitionsentscheidungen zugunsten von Gelsenkirchen getroffen. Warum dann ausgerechnet ZF als eines der weltweit führenden Unternehmen auf dem Gebiet der Fahrwerk- und Antriebstechnik mit rund 140.000 Beschäftigten diesen Standort überraschend infrage stellt, ist uns ein Rätsel.“ Die Enttäuschung sei umso größer, als mit der Übernahme des Werkes durch ZF große Erwartungen verbunden gewesen seien.
Dr. Schmitt appelliert an das Unternehmen und die dahinter stehende Stiftung, die Entscheidung gründlich zu überdenken. Die Stadtspitze stehe jederzeit für einen konstruktiven Austausch mit allen Beteiligten zur Verfügung.