23. März 2018, 15:35 Uhr | BOGESTRA AG
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Der Aufsichtsrat der BOGESTRA hat in seiner Sitzung Mitte März 2018 seinen Beschluss bekräftigt, in die Elektrobus-Beschaffung einzusteigen. Durch den neuen „elektromobilen“ Schritt nimmt der Mobilitätsdienstleister seine Verantwortung im Klimaschutz ernst und trägt durch das breite ÖPNV-Angebot zur Verbesserung der Luftqualität vor Ort bei.
Ziel ist es, in Bochum und Gelsenkirchen jeweils eine erste „grüne Linie“ komplett mit E-Bussen zu bedienen. Aufgrund der bis vor kurzem noch nicht konkretisierten Förderbedingungen des Bundesprogrammes beschafft das Verkehrsunternehmen anders als ursprünglich geplant die 20 Solo-Busse in einem und nicht in zwei Schritten, denn mehr als fünf Monate nach dem ersten Dieselgipfel in Berlin sind erst am 15. März 2018 die Förderbedingungen bekannt gegeben worden. Ein weiterer Aspekt sind die langen Lieferzeiten der Fahrzeuge. Da außerdem die Förderquote und –höhe des Bundesprogrammes vom BMUB (Bundesumweltministerium) nicht auskömmlich ist, wird eine Förderung nach dem ÖPNVG NRW (ÖPNV-Gesetz NRW) angestrebt. Insgesamt ist eine Investition von knapp 20 Millionen Euro geplant.
Aber umgesetzt werden kann das Vorhaben der BOGESTRA sowie der beteiligten Städte Bochum und Gelsenkirchen nur, wenn die entsprechenden Förderzusagen eingehalten werden. Das erste Mal unterwegs sein werden die E-Busse mit null Emissionen daher auf den Linien 354 und 380 voraussichtlich zum Jahreswechsel 2019/2020.