03. November 2017, 11:07 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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Heterogenität ist ein großes Thema in der momentanen kulturellen Bildungsarbeit. Die zumeist jungen Teilnehmer dieser Angebote haben oft sehr unterschiedliche kulturelle, soziale, religiöse oder sogar Flucht-Hintergründe. Dies fordern auch Künstler und Kulturpädagogen mit langjähriger Erfahrung in besonderem Maße. Um diesen Herausforderungen angemessen begegnen zu können, findet am Dienstag, 14. November 2017 von 9 bis 16:15 Uhr im Consol Theater Gelsenkirchen eine Fortbildung zum Thema „Kulturelle Bildung mit heterogenen Gruppen“ statt. Sie richtet sich an Künstler, Kulturpädagogen und Mitarbeiter aus Jugendkultureinrichtungen.
Bei der kulturellen Bildungsarbeit in heterogenen Gruppen mit Kindern und Jugendlichen vielfältiger Hintergründen treffen verschiedene Weltbilder, Lebensformen, Denk- und Handlungsweisen aufeinander. Ausgehend von der Reflexion der eigenen Kultur, der eigenen Haltung und einer ersten Sensibilisierung für eigene Werte, Verhaltensweisen und Denkmuster werden den Teilnehmern der Fortbildung Ansätze und Techniken für einen positiven Umgang mit Differenz in der kulturellen Bildungspraxis vermittelt.
Nach einem kurzen Input geht die Fortbildung in fünf praxisnahen Workshops auf eigene Verunsicherungen, sowie unterschiedliche Denk- und Handlungsweisen ein. Die Workshops bieten Platz für den Austausch untereinander und liefern praktische methodische Hilfen für den Umgang und die Arbeit mit jungen Menschen in heterogenen Gruppen. Die Workshops starten vormittags und werden nachmittags, nach einer gemeinsamen Mittagspause, weitergeführt.
Interessierte können sich bis 9. November 2017 auf der Website www.kulturellebildung-nrw.de anmelden, auf der auch alle weiteren Informationen zu Details und genauen Abläufen der Fortbildung erhältlich sind. Die Teilnahme ist kostenfrei. Veranstalter ist die Arbeitsstelle Kulturelle Bildung in Kooperation mit dem Referat Kultur der Stadt Gelsenkirchen.