10. Mai 2017, 13:57 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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Am Dienstag, 16. Mai 2017 wird im Kommunalen Kino um 18 Uhr der Dokumentarfilm „Wir sind Juden aus Breslau“ gezeigt. Zur Vorstellung ist Regisseur Dirk Szuszies anwesend und steht im Anschluss für ein Publikumsgespräch zur Verfügung. An den beiden vorhergehenden Tagen ist die Komödie „Plötzlich Papa“ zu sehen: am Sonntag, 14. Mai 2017 um 12.45 Uhr und Montag, 15. Mai 2017 um 18 und 20.30 Uhr.
Samuel (Omar Sy) genießt in "Plötzlich Papa" das Single-Leben an der südfranzösischen Küste, bis überraschend seine Ex-Freundin Kristin (Clémence Poésy) auftaucht – mit der gemeinsamen Tochter Gloria, von deren Existenz er bislang nichts wusste. Ehe er sich versieht, ist Kristin wieder verschwunden, allerdings ohne Gloria mitzunehmen. Panisch reist Samuel der Verflossenen nach London hinterher, kann sie dort aber nicht finden. Acht Jahre später sind Samuel und Gloria längst unzertrennlich. Doch dann erscheint Kristin erneut und fordert ihr Kind zurück.
Der Dokumentarfilm "Wir sind Juden aus Breslau" von Dirk Szuszies und Karin Kaper beleuchtet das Schicksal von 14 Juden, die während der 1930er-Jahren in Breslau (heute: Wroclaw, Polen) aufgewachsen sind. Als Hitler an die Macht kam, sahen sich diese hoffnungsvollen Kinder und Jugendlichen plötzlich der Verfolgung durch die Nazis ausgesetzt. Einige gingen ins Exil, andere überlebten das KZ Auschwitz. Der Heimat beraubt, entkamen sie allesamt dem NS-Terror und bauten sich ein neues Leben auf. Die 14 Zeitzeugen, die teilweise nach Wroclaw gereist sind und dort einer deutsch-polnischen Jugendgruppe begegneten, sprechen nicht nur über die jüdische Lebenswelt in Breslau, sondern auch über spätere Erfahrungen, sodass ein facettenreiches Generationenporträt entsteht.
Alle Vorstellungen finden in der Schauburg, Horster Straße 6 statt. Der Eintritt kostet 5 Euro für eine Vorstellung bzw. 45 Euro für die 10-er Karte. Schüler und Studierende sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.