03. Mai 2017, 10:49 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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Die Monatsreihe des Kommunalen Kinos im Mai heißt „Neue Dokumentarfilme“ und wird mit „Die letzten Männer von Aleppo“ eingeläutet. In der Reihe „Autorenfilm“ wird die Tragikomödie „Wilde Maus“ gezeigt, die am Sonntag, 7. Mai 2017, um 12.45 Uhr und Montag, 8. Mai 2017, um 18 und 20.30 Uhr zu sehen ist. Am Dienstag, 9. Mai 2017, um 18 und 20.30 Uhr wird Firas Fayyads Dokumentationsfilm „Die letzten Männer von Aleppo“ gezeigt.
„Wilde Maus“ handelt von dem 50-jährigen Georg (Josef Hader), der als etablierter Musikkritiker für eine Wiener Zeitung arbeitet. Eines Tages entlässt ihn sein Chefredakteur völlig überraschend. Georg verheimlicht die Kündigung seiner jüngeren Ehefrau (Pia Hierzegger) und unterstützt nun tagsüber einen ehemaligen Schulkollegen (Georg Friedrich) dabei, eine marode Achterbahn im Wiener Prater zu sanieren, während er nachts Vergeltungsmaßnahmen gegen Waller ergreift. Was mit kleinen Sachbeschädigungen beginnt, entwickelt sich schon bald zum regelrechten Rachefeldzug.
„Die letzten Männer von Aleppo“ dokumentiert über zwei Jahre hinweg das Leben von Khaleed, Mahmoud und Subhi, die zu den Gründungsmitgliedern der „Weißhelme“, einer Organisation im vom Krieg zerstörten Aleppo in Syrien, gehören. Ihr Ziel ist es, der Bevölkerung zu helfen, indem sie Überlebende nach Bombenanschlägen aus den Trümmern bergen. Sie sind immer zur Stelle und setzen bei jedem Einsatz ihr eigenes Leben aufs Spiel.
Alle Vorstellungen finden in der Schauburg, Horster Straße 6 statt. Der Eintritt kostet 5 Euro für eine Vorstellung bzw. 45 Euro für die 10-er Karte. Schülerinnen und Schüler sowie Studierende und GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.