28. März 2017, 10:42 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Diese Meldung ist vom 28. März 2017, 10:42 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
Ob Smartphones, „Push-Benachrichtigungen“, oder „Info-Fenster“ am Bahnhof – keiner kann sich heutzutage dem Informations-Dschungel entziehen. Doch wie entstehen solche Nachrichten eigentlich? Werden Berichte immer nach objektiven Maßstäben verfasst und über welche Medien können Werbungen oder Falschmeldungen besonders subtil verbreitet werden?
Diesen und anderen Fragen können Jugendliche im Alter von zwölf bis vierzehn Jahren im Rahmen eines zwölfwöchigen Projektes auf den Grund gehen, indem sie zu „Mediencheckern“ werden. Dabei arbeiten die Schülerinnen und Schüler einerseits mit Medienprofis wie dem Youtuber „Julez“ zusammen und erhalten Einblicke in Redaktionen. Andererseits setzen sie sich mit aktuellen Problemfeldern, wie zum Beispiel „Fake-News“ oder „Haul-Videos“ auseinander. Die „Medienchecker“ werden während des Projektes persönliche Stars und vertraute Medieninhalte – und damit auch ihr eigenes mediales Umfeld – unter die Lupe nehmen. Zum Abschluss des Projektes können die Schülerinnen und Schüler sich selbst an die Arbeit machen und als Journalistinnen und Journalisten tätig werden. Ob über Hörspiel, Film, oder Printbeitrag – am Ende sollen die „Medienchecker“ ihre eigenen Nachrichten verbreiten.
Es findet vom 28. April bis 14. Juli 2017 immer freitags von 16 bis 18 Uhr im „log in“ des Medienzentrums Gelsenkirchen, statt. Informationen sind unter der Rufnummer 0209 169-9177 oder unter 0174/7800997 erhältlich. Eine verbindliche Anmeldung ist bis spätestens 13. April 2017 erforderlich.
Unter der Leitung von Denise Klein und Tobias Hauswurz (Spinxx Redaktion) wird das Projekt in Kooperation mit dem Referat Kultur der Stadt Gelsenkirchen durchgeführt und vom Kulturrucksack NRW unterstützt.