25. Januar 2017, 10:52 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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Im Kommunalen Kino (KoKi) wird es in dieser Woche historisch: Die Filmbiografie der Künstlerin Paula Modersohn-Becker, die zur Jahrhundetwende gelebt hat, schließt die Monatsreihe „Porträts“ ab und in „Amerikanisches Idyll“ werden familiäre Konflikte im Zuge der Hippie-Bewegung in den USA dargestellt. Am Sonntag, 29. Januar 2017, um 12.45 Uhr, sowie am Montag, 30. Januar 2017, um 18 und um 20.30 Uhr wird die von Christian Schwochow inszenierte Filmbiografie „Paula“ gezeigt. Weiter geht es mit dem unter der Regie von Ewan McGregor entstandenen Drama „Amerikanisches Idyll“, das am Dienstag, 31. Januar 2017, um 18 und 20.30 Uhr zu sehen ist.
„Paula“ von Christian Schwochow spielt in Deutschland um 1900. Schon bei der ersten Begegnung spüren Paula Becker (Carla Juri) und Otto Modersohn (Albrecht Abraham Schuch) eine ganz besondere Verbindung. Aus der gemeinsamen Leidenschaft für die Malerei entwickelt sich die große Liebe. Als Paula und Otto heiraten, führen sie eine Ehe fernab der Konventionen jener Zeit. Es ist eine Beziehung in satten Farben, reich an Konturen und mit Spuren von Kämpfen – so wie die faszinierenden Gemälde der jungen Frau, die mutig nach dem Leben greift und als Paula Modersohn-Becker in die Kunstgeschichte eingehen wird.
Im Zentrum von „Amerikanisches Idyll“, das in den 1960er-Jahren spielt, steht Seymour (Ewan McGregor), der ein perfektes Leben zu führen scheint. Der einstige Highschool-Spitzensportler leitet erfolgreich die Handschuhfabrik seines Vaters und ist mit der ehemaligen Schönheitskönigin Dawn (Jennifer Connelly) verheiratet. Seine ehemals bezaubernde kleine Tochter Merry reift allerdings zu einem rebellischen Teenager heran und schließt sich den Protesten gegen den Vietnamkrieg an. Die vermeintliche Idylle wird endgültig schwer erschüttert, als ein Bombenanschlag auf das lokale Postamt verübt wird und Merry, die anschließend spurlos verschwindet, in Verdacht gerät, daran beteiligt zu sein.
Alle Vorstellungen finden in der Schauburg, Horster Straße 6 statt. Der Eintritt kostet 5 Euro für eine Vorstellung bzw. 45 Euro für