06. Oktober 2016, 12:11 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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Bildrechte: © Rainer Maria Klaas
GE Am Sonntag, 9. Oktober 2016, wird die Kammerkonzertreihe „Musik erzählt“ fortgesetzt. Dem Thema „Verwandlungen“ wird diesmal in Kompositionen von Robert Schumann (Quintett Es-Dur op. 44 für Klavier und Streichquartett) und George Enescu (Quintett a-Moll op. 29 für Klavier und Streichquartett, 1. Satz) sowie in einer Uraufführung von Michael Em Walter nachgespürt. Das Konzert im Kulturraum „die flora“ (Florastr. 26, Gelsenkirchen-Zentrum) beginnt um 17 Uhr.
Ausgangspunkt in Walters neuer Komposition ist eine melodische Konstellation aus Bachs berühmtem Choral „O Haupt voll Blut und Wunden“, die in das Werk des 34-jährigen Gelsenkircheners eingeschmolzen wird. Michael Em Walter ist zugleich der Organisator der Musikreihe, führt zu Beginn der Konzerte in die Programmatik des Abends ein und stellt die Musiker/innen im Gespräch vor.
Intensiv auseinandersetzen werden sich die Beteiligten des Abends mit dem 1. Satz aus George Enescus Klavierquintett op. 29, einem Höhepunkt und gleichzeitig selten zu hörenden Stück aus dem kammermusikalischen Schaffen des bedeutenden rumänischen Komponisten George Enescu.
Robert Schumanns Klavierquintett op. 44, ein Klassiker des Repertoires, bildet nach der Pause den Abschluss dieses besonderen Konzertereignisses.
Der Pianist Rainer Maria Klaas, der schon in der ersten Staffel 2015 mit seinem Soloabend begeisterte, und ein Streichquartett mit Mitgliedern der Neuen Philharmonie Westfalen – István Karácsonyi (1. Violine), Nicola Borsche (2. Violi-ne), Wojciech Michalski (Viola), Walter Gödde (Vi-oloncello) – gestalten diesen Abend gemeinsam, der ein weiterer Höhepunkt der diesjährigen Reihe zu werden verspricht. Rainer Maria Klaas erhielt seine pianistische Ausbildung bei Detlef Kraus, Klaus Hellwig und Yara Bernette sowie in Kursen bei Guido Agosti, Jorge Bolet und Czeslaw Marek. 1977 machte er in Hamburg sein Konzertexamen. Konzerte und Meisterkurse führten ihn seither in viele Länder Europas, in die USA, nach Israel, Südkorea und Indonesien.
István Karácsonyi wurde in Klausenburg geboren. Er studierte zunächst in seiner Heimatstadt bei Peter Zsurka und András Agoston, 1990-91 an der Musikakademie „Franz Liszt“ in Budapest, und machte Meisterkurse bei Herman Krebbers, Stefan Gheorghiu und Ruggiero Ricci. Seit 2001 ist er 1. Koordinierter Konzertmeister der Neuen Philharmonie Westfalen.
Geboren in Berlin, hat Nicola Borsche Violine an der Hochschule der Künste Berlin bei Prof. Hans Bastiaan und Prof. Koji Toyoda studiert. Sie war mehrere Jahre Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie. Seit 1991 ist sie stellvertretende Stimmführerin im Westfälischen Landessinfonieorchester, seit 1996 Neue Philharmonie Westfalen.
Wojciech Michalski studierte Viola bei Zbigniew Frieman an der Musikakademie seiner Heimat-stadt Lodz und bei Jörg Wolfgang Jahn in Karlsruhe. Seit 1989 ist er Bratscher in der Neuen Philharmonie Westfalen.
Walter Gödde studierte an der Folkwang-Hochschule in Essen bei Paul Tortelier, Maria Kliegel und Janos Starker; Solocellist im Sinfonieorchester Barcelona, im Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim und, seit 1989, bei den Gelsenkirchener Philharmonikern (jetzt Neue Philharmonie Westfalen).
Die Reihe wird vom Kulturraum „die flora“ veranstaltet in Kooperation mit dem Städtischen Musikverein Gelsenkirchen und unterstützt von der Sparkasse Gelsenkirchen.
Eintrittskarten sind zu einem Preis von 12 € (er-mäßigt 10 € für Schüler/innen, Studierende, Auszubildende, GE-Pass-Inhaber/innen, Ehrenamtskarten-Inhaber/innen nach Vorlage des Ausweises; Begleitperson für Schwerbehinderte kosten-frei) im Vorverkauf bei der Stadt- und Touristinfo im Hans-Sachs-Haus erhältlich. Reservierungen können über (0209) 169-9105 direkt bei der flora erfolgen.