21. September 2016, 11:03 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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Die jeweilige Welt der Protagonistinnen wird in den nächsten beiden Filmen des Kommunalen Kinos ordentlich aufgemischt: Eine Frau muss schwere Schicksalsschläge verkraften und erlebt neu gewonnene Freiheiten, die andere begegnet ihrem Vater, zu dem sie vorher wenig Kontakt hatte. Die von Maren Ade inszenierte und für eine Oscarnominierung vorgeschlagene Tragikomödie „Toni Erdmann“ wird am Sonntag, 25. September 2016, um 12 und am Montag, 26. September 2016, um 17 und 20 Uhr in der Schauburg (Horster Str.6) gezeigt. Weiter geht es mit dem unter der Regie von Mia Hansen-Løve entstandenen Frauenporträt „Alles was kommt“, das am Dienstag, den 27. September um 18 und 20.30 Uhr ebenfalls in der Schauburg zu sehen ist.
Ines (Sandra Hüller) arbeitet in „Toni Erdmann“ erfolgreich als Unternehmensberaterin in Bukarest und treibt ehrgeizig ihre Karriere voran. Eines Tages besucht sie überraschenderweise ihr Vater Winfried (Peter Simonischek), zu dem sie kaum Kontakt hat. Der 65-jährige Musiklehrer bemerkt schnell, dass Ines bei weitem nicht so glücklich ist, wie sie vorgibt. Er verabschiedet sich, kehrt aber umgehend zurück – in Gestalt seines kauzigen Alter Egos Toni Erdmann. Fortan mischt er Ines Leben gehörig auf.
Die Hauptdarstellerin des Films „Alles was kommt“, Nathalie (Isabelle Huppert), ist Ende 50 und hat zwei erwachsene Kinder. Sie unterrichtet an einem Pariser Gymnasium, publiziert nebenbei Aufsätze in einem kleinen Verlag und führt mit ihrem Ehemann Heinz ein solides bürgerliches Leben, bis dies durch einige unvorhergesehene Ereignisse umgewälzt wird: Heinz verlässt sie nach 25 Jahren, ihre verwirrte Mutter muss in ein Pflegeheim und der Verlag will den Vertrag kündigen. Durch die einschneidenden Veränderungen erfährt Natalie ein ganz neues Gefühl von Freiheit, empfindet aber auch gleichzeitig Einsamkeit. Sie begibt sich auf die Suche nach neuen Wegen und bleibt offen für alles, was kommt.
Der Eintritt kostet 5 Euro für eine Vorstellung bzw. 45 Euro für die 10-er Karte. Schülerinnen und Schüler sowie Studierende und GE-Pass-Inhaberinnen und -Inhaber erhalten Ermäßigungen.