11. August 2016, 11:34 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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Amerika steht im Fokus der beiden nächsten Filme im Kommunalen Kino Gelsenkirchen. Am Sonntag, 14. und Montag, 15. August geht es in „Der Moment der Wahrheit“ von James Vanderbilt um Enthüllungen im Präsidentschaftswahlkampf von George W. Bush 2004. Am Dienstag, 16. August wird in der Monatsreihe „Historische Schicksale“ das Drama „Bauernopfer – Spiel der Könige“ von Edward Zwick gezeigt, in dessen Mittelpunkt das Schach-Match des Jahrhunderts zwischen Bobby Fischer und Boris Spasski bei der WM 1972 steht. Alle Veranstaltungen finden im Schauburg Filmpalast (Horster Straße 6) statt und beginnen am Sonntag um 12.45 Uhr, am Montag und Dienstag um 18 und 20.30 Uhr.
„Der Moment der Wahrheit“ von James Vanderbilt ist ein spannender Medienthriller, der zeigt, wie wichtig unabhängiger Journalismus ist. Die TV-Produzentin Mary Mapes (Cate Blanchett) ist der kluge Kopf hinter dem populären CBS-Nachrichtenmagazin „60 Minutes“, das seit vielen Jahren von Dan Rather (Robert Redford) moderiert wird. Beide genießen hohes Ansehen, doch ihre neueste Enthüllung bringt sie in größte Schwierigkeiten: Während des Präsidentschaftswahlkampfs veröffentlichen sie Dokumente, die scheinbar belegen, dass sich George W. Bush mit Hilfe seiner Familie vor einem Einsatz als Soldat im Vietnamkrieg gedrückt hat. Die Story löst einen öffentlichen Skandal aus. Schon bald geht es allerdings nicht mehr um Bush, sondern um die Verantwortlichen bei „60 Minutes“, denen man unsaubere Recherche und manipulative Berichterstattung vorwirft.
Das „Match des Jahrhunderts“, der Kampf zwischen Bobby Fischer (Tobey Maguire) und Boris Spasski (Liev Schreiber) bei der Schach-WM 1972 im isländischen Reykjavik, ist der Ausgangspunkt für das fesselnde Drama „Bauernopfer – Spiel der Könige“. In einem Klima der politischen Spannungen zwischen den USA und der UdSSR gilt diese Partie als Prestigeduell der Supermächte. Entsprechend groß ist die Aufmerksamkeit der Medien. Zum ersten Mal könnte ein Amerikaner vor den Augen der Weltöffentlichkeit einen russischen Kontrahenten auf dem Schachbrett schlagen. Doch Fischer hat mit eigenen Dämonen zu kämpfen: Er leidet unter Verfolgungswahn und fürchtet permanente Überwachung.
Der Eintritt kostet 5 Euro für eine Vorstellung bzw. 45 Euro für die 10-er Karte. Schülerinnen und Schüler, Studierende sowie GE-Pass-Inhaberinnen und Inhaber erhalten Ermäßigungen.