29. Juni 2016, 11:27 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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Im Juli wird es im Kommunalen Kino Gelsenkirchen nach dem nationalen Schwerpunkt im Juni wieder internationaler. In seiner Monatsreihe „Filmreihe international“ ist am Sonntag/Montag, 3./4. Juli, zunächst die Komödie „Das brandneue Testament“ zu sehen. Am Dienstag, 5. Juli, folgt in derselben Reihe „Much Loved“. Im KoKi-Süd wird am Mittwoch, 6. Juli „Suffragette – Taten statt Worte“ zu sehen.
Von Sonntag bis Dienstag finden die Veranstaltungen im Schauburg Filmpalast (Horster Straße 6) statt und beginnen im Normalfall am Sonntag um 12.45 Uhr und ansonsten um 18 und 20.30 Uhr. Mittwochs finden die KoKi-Vorstellungen in der Gesamtschule Ückendorf (Bochumer Straße 190) ab 19.30 Uhr statt.
In der hintersinnig-absurden Komödie „Das brandneue Testament“ von Jaco Van Dormael existiert Gott wirklich. Er lebt in Brüssel. Allerdings ist er ein unausstehlicher Familientyrann, der – wenn er nicht gerade seine Familie schikaniert –vor seinem alten Computer sitzt und die Menschheit mit perfiden Geboten schikaniert oder Naturkatastrophen und Kriege arrangiert. Seine Tochter findet, dass es höchste Zeit für eine Lektion wird und begibt sich deshalb unter die Sterblichen. Sie will sechs neue Apostel rekrutieren und ein brandneues Testament verfassen. Das kann Gott natürlich nicht zulassen.
Im Zentrum von Nabil Ayouchs „Much Loved“ stehen die drei marokkanischen Prostituierten Noha, Soukaina und Randa, die sich ein modernes Apartment teilen. Wenn die drei attraktiven jungen Frauen über ihre Arbeit sprechen, nehmen sie kein Blatt vor den Mund. Die Freier treffen sie auf Partys und in Hotels, zu denen sie nachts ihr Chauffeur Said bringt. Sie verdienen gut, müssen aber häufig Erniedrigungen und auch Gewalt ertragen.
Der letzte Film vor den Sommerferien im KoKi-Süd ist „Suffragette – Taten statt Worte“ von Sarah Gavron, der 1912 in London spielt. Maud arbeitet für einen Hungerlohn unter entwürdigenden Bedingungen in einer Großwäscherei und muss dort die Anzüglichkeiten ihres Chefs ertragen. Eines Tages gerät sie zufällig in einen Aufstand der „Suffragetten“ und sieht erschrocken zu, wie die Anhängerinnen dieser Frauenbewegung Steine werfen und feministische Parolen schreien. Maud will zunächst nichts von der Gruppierung wissen, doch im Lauf der Zeit führen diverse Umstände dazu, dass sie sich mit den „Suffragetten“ identifiziert.
Der Eintritt kostet 5 Euro für eine Vorstellung bzw. 45 Euro für die 10-er Karte. Schülerinnen, Schüler und Studierende sowie Inhaberinnen und Inhaber des GE-Passes erhalten Ermäßigungen.