27. Juni 2016, 11:26 Uhr | St. Augustinus Gelsenkirchen GmbH
Diese Meldung ist vom 27. Juni 2016, 11:26 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
Foto: St. Augustinus Heime GmbH.
Im Juni 2014 machten sie am Max-Planck-Gymnasium ihr Abi. 88 Heranwachsende, die mit Mottowoche, Abischerz und Abiball das komplette Programm abfeierten. „Abigalli – zwölf Jahre durchgerangelt“ war das ausgelassene Motto. Eine generalstabsmäßige Orgatruppe mit Festkomitee, Schatzmeister und etlichen weiteren Funktionären plante und setzte um. Trotz der maximalen und rauschenden Festivitäten gelang es den Beteiligten aber nicht, das zuvor gesammelte Geld auszugeben. Ein erheblicher Rest blieb in der Abikasse.
Was tun? Eine Frage, deren Beantwortung Diskussionen und Zeit brauchte. Ein Jahrgangs-Denkmal in der Schule oder eine Bodenplatte für den gymnasialen „walk of fame“? So recht mochten sie sich für diese Selbstdarstellung nicht begeistern. Stattdessen entschieden sie sich, das Geld der Arche Noah - Kurzzeiteinrichtung und Hospiz für Kinder – im Süden von Gelsenkirchen zu überbringen
Jana Wittka, Anna-Lena Hinojo, Florian Kopiec und Robin Josefowicz kamen als Repräsentanten der ehemaligen Schülerinnen und Schüler mit einem Scheck in Höhe von 1.800 Euro zur Arche und übergaben ihn an Dominique Polen. Die vier waren sehr interessiert, viele Details zu der Einrichtung zu erfahren und nahmen sich die Zeit für einen ausführlichen Rundgang. Das Geld ist für eine Schaukel, die speziell so angefertigt ist, dass alle Gäste der Arche sie nutzen können.