07. Juni 2016, 11:05 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Rembrandt Harmensz van Rijn (1606-1669) ist einer der bedeutendsten europäischen Künstler. Er hat viele Jahre ein Haus in der Amsterdamer Breestraat bewohnt, die später wegen ihrer Nähe zum jüdisch geprägten Viertel „Jodenbreestraat“ genannt wurde. Dieses „Rembrandt-Huis“ ist heute ein Museum. Der Maler erhielt Aufträge, wohlhabende Juden zu porträtieren; mit dem Gelehrten Menasseh Ben Israel war er jahrzehntelang befreundet. Die Kenntnisse und Erkenntnisse, die er bei seinen zahlreichen Kontakten mit den jüdischen Nachbarn gewann, haben sein Werk unübersehbar beeinflusst, insbesondere sein Christusbild.
Dr. Herbert Fendrich, Bischöflicher Beauftragter für Kirche und Kunst im Bistum Essen, wird einen Vortrag zum Thema „Rembrandt und das Judentum“ halten am
Donnerstag, 9. Juni 2016, 18 Uhr,
Kurt-Neuwald-Saal der Neuen Synagoge,
Georgstraße 2,
45879 Gelsenkirchen.
Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen.