29. April 2016, 11:31 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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Archivbild vom Vortrag „Die AfD: Politischer Profiteur der Flüchtlingskrise“ aus der Veranstaltungsreihe mit Alexander Häusler (FORENA/Hochschule Düsseldorf); Foto: Stadt Gelsenkirchen.
Der selbsternannte „Nationalsozialistische Untergrund“ verübte zwischen 1999 und 2011 eine in der Geschichte der Bundesrepublik beispiellose Serie von Gewalttaten, bei denen zehn Menschen getötet und mehr als 20 zum Teil lebensgefährlich verletzt wurden. Seit 2013 läuft in München ein Prozess gegen mutmaßliche Mitglieder und Unterstützer des NSU. Ein Urteil wird im Laufe dieses Jahres erwartet.
Mit den Hintergründen und Konsequenzen dieser Vorgänge setzen sich am 2. Mai 2016, 19 Uhr im Plenarsaal des Wissenschaftsparks (Munscheidstr. 14, 45886 Gelsenkirchen) die Gelsenkirchener Bundestagsabgeordnete Irene Mihalic, Obfrau im 3. NSU-Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages, Melek Topaloglu, Vorsitzende des Gelsenkirchener Integrationsrates, und der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Thomas Grumke von der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW auseinander. Die Moderation der Podiumsdiskussion übernimmt Heiko Klare, Mitarbeiter der „Mobilen Beratung im Regierungsbezirk Münster. Gegen Rechtsextremismus, für Demokratie“.
Die Podiumsdiskussion bildet den Abschluss der Veranstaltungsreihe "Die extreme Rechte - Historische Bezüge und gegenwärtige Entwicklungen". Veranstalter sind das Institut für Stadtgeschichte Gelsenkirchen und die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW.
Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei.